Fazit

…des gestrigen Weihnachtsabends mit teilveganem Menü: Ein Erfolg bei allen, sogar dem kleinsten und außerdem bin ich wieder um einige Erfahrungen reicher. Aber erst mal der Reihe nach.

Die Paprika-Kürbis-Soße zu den Rote Bete-Spaghetti schmeckte schon pur zum Reinsetzen! Ich kann sie geschmacklich voll und ganz empfehlen. Die angegebene Menge passt übrigens hervorragend zur Menge der Gemüsespaghetti. Meine Mutter rückte – selbstverständlich mit Handschuhen ausgestattet! – der Roten Bete zu Leibe, schälte sie und machte daraus lange „Nudeln“. Die Garzeit war im Buch mit 3 Minuten angegeben. Ich empfehle aber dringend, immer vorher und auch zwischendrin mal zu probieren. Denn eine Minute kann über gute oder schlechte Konsistenz entscheiden. Ich werde zukünftig die Garzeit ab Kochen des Wassers starten und dann minütlich probieren. Rote Bete hat für mich zudem den Vorteil, dass sich beim Garprozeß die Farbe des Wassers ändert und leicht ins bräunliche übergeht, wenn sie gar, aber gerade noch bißfest ist. Da die Spaghetti schnell auskühlen empfehle ich, sie wirklich erst kurz vor dem Servieren zuzubereiten.

Ich finde, das Ergebnis kann sich nicht nur farblich sehen lassen.

Kürbis, Zwiebel und Paprika anbraten, mit Wasser ablöschen und mit Gewürzen und Cashewmus pürieren. Zum Servieren auf die Rote Bete-Spaghetti geben.

Kürbis, Zwiebel und Paprika kurz in Olivenöl anbraten, mit Wasser ablöschen und mit Gewürzen und Cashewmus pürieren. Zum Servieren auf die Rote Bete-Spaghetti geben.

Zu meinem allergrößten Erstaunen hat auch mein 7jähriger seine Portion restlos aufgegessen. Ob das nur dem Hunger geschuldet war oder tatsächlich schmeckte, muß ich natürlich noch mal testen. Heute morgen jedenfalls meinte er, es habe ihm gestern geschmeckt.

Den Abschluß bildete das vegane Dessert. Der Puffreis wurde ja schon vorab getestet und für gut befunden. Das Himbeer-Küchlein war geschmacklich gut, die Konsistenz und vor allem der Gehalt machte es allen unmöglich, es komplett aufzuessen. Im Rezept ist die Menge für 4 Portionen angegeben. Für einen Hauptgang mag das stimmen, als Dessert eines mehrgängigen Menüs kann man daraus locker 8-10 Portionen rechnen. Ich empfehle den Boden eher dünn zu machen. Er fällt außerdem beim Essen leicht auseinander und verhält sich damit nicht wie die Crunchböden, die ich sonst gemacht habe. Eventuell hätte ich die Flocken noch stärker zerkleinern müssen, bis sie wirklich fast ein Mehl sind? Die Masse selbst war sehr fettig. Sie besteht ja auch hauptsächlich aus Fett und Früchten. Das Bild im Buch und der Titel suggeriert einem eher ein Törtchen, das man mit der Gabel essen kann. Aber die Fluffigkeit fehlte. Man sollte es daher unbedingt, wie im Rezept angegeben, gefroren servieren. Daher werde ich es beim nächsten mal in kleine eiskonfektgroße Stückchen schneiden oder als Eistorte zubereiten, von der schmale Scheiben geschnitten werden.

veganes Dessert: Himbeereistörtchen und PuffreisSchön war, dass mein Sohn dem sehr aufgeschlossen gegenüber stand und ich ganz nebenbei meine Mutter davon überzeugen konnte, dass vegane Küche nicht schrecklich schmecken muß und auch variantenreich sein kann. Sie meinte am Ende sogar, dass sie vielleicht doch auch das ein oder andere mal vegan kochen könnte.

Mein Mann sagte heute morgen, dass er es ein gelungenes Essen fand. Um seine Unterstützung bei meinen „Grillen“ bin ich ich wirklich dankbar.

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