Tag 2 (Auberginen-Tower „Granate“)

…hat schon was vertrautes. Zumindest kommt es mir so vor, wenn ich mein Müsli in den Teller gebe. Ich schätze ab, wie lange die zusammengemischte Portion etwa reichen wird und komme auf ca. 10 Tage. Morgens mit elektrisch aufgeladenen Amaranthpops zu hantieren zaubert mir schon am Morgen ein Grinsen ins Gesicht. Hat doch was! Immerhin bin ich heute mit der Portionsgröße erfolgreicher und habe es auch nicht so lang einweichen lassen wie gestern, was dem ganzen etwas mehr Biß verleiht und gewinnen läßt. Kiwi und Banane fanden auch noch den Weg hinein. Als Kräutertee habe ich mir heute Malventee ausgesucht. Dies ist zwar kein Kräutertee, aber mir schmeckt er und ich habe Lust drauf. Letzlich ist ja auch wichtig, überhaupt viel zu trinken und Herr Hildmann hat auf seinen Reisen ja nicht im nahen Orient geforscht. Sonst wäre er vermutlich auch auf Malventee gekommen, der in Ägypten gern getrunken wird.

Ob ich fürs Mittagessen die Auberginen-Süßkartoffel-Türmchen wie im Buch beschrieben tasächlich zu einem Türmchen schichten kann? Ich bin gespannt. Zunächst aber backe ich eingeölte Auberginenscheiben und Süßkartoffelwürfel im Backofen, mische die Kartoffeln mit Mandelmus, Thymian und einer angeschwitzten Zwiebel, koche kleine Brokkoliröschen bißfest und entlocke einem Granatapfel seine Kerne. Hätte ich nicht schon vor einem Jahr mal vor diesem Problem gestanden, ich wüßte nach dieser Anleitung kaum, wie ich es tun sollte. Für alle, die das noch nie gemacht haben: Granatapfel einschneiden und in Viertel auseinanderreißen. Anschließend das Viertel mit der Schale nach oben in der Hand über eine Schüssel mit Wasser halten und mit einem Holzlöffel kräftig auf die Schale klopfen. Die restlichen paar Kerne pule ich so aus der Schale. Unten im Wasser schwimmen dann die Kerne, der Rest der weißen Trennhäute der Frucht schwimmt oben und kann so leicht mit einem Sieb oder den Händen abgeschöpft werden, denn es ist bitter und ungenießbar. Für das Rezept brauche ich nur 1/2 Granatapfel, die restlichen Kerne hebe ich in einer Tupperdose auf und mache die nächsten Tage daraus einen Juice oder nehme sie ins Müsli.

Auberginenscheiben und Süßkartoffelwürfel werden im Backofen 10 Minuten gebacken, Die KArtoffeln mit Zwiebel und Mandelmus vermischt und die winzigen Brokkoliröschen 3 Minuten gekocht und dann blanchiert.

Auberginenscheiben und Süßkartoffelwürfel werden im Backofen 10 Minuten gebacken, Die Kartoffeln mit angeschwitzten Zwiebel und Mandelmus vermischt und die winzigen Brokkoliröschen 3 Minuten gekocht und dann blanchiert.

Ich schichte abwechelnd Auberginenscheiben und Süßkartoffeln und gebe die Brokkoliröschen mit einer Creme aus Mandelmus, Wasser, Zitronensaft, Salz und Pfeffer obendrauf und garniere das ganze mit den Granatapfel-kernen. Wie schon gestern stelle ich fest, dass die angegebenen Zeiten recht gute Anhaltspunkte liefern, auch wenn man das Gericht zum ersten mal kocht. Dieses ist mit 40 Minuten angegeben, ich habe etwa 45 gebraucht.

Mein Sportprogramm bestand diesmal zusammen mit Junior wieder aus Zumba. Das gestern morgen ausgeguckte Sportshirt ist in meiner Größe nachmittags leider schon ausverkauft gewesen. Schade. Gestern abend verspürte ich jedenfalls schon leichten, aber durchaus noch angenehmen Muskelkater in Rücken, Armen und Schultern. Heute kostete es mich aber schon etwas Überwindung, denn über den Tag merkte ich meine Rückenmuskulatur schon enorm. Augen zu und druch denke ich mir und gönne mir 25 Minuten und 252kcal Training.

Gestern abend habe ich tatsächlich noch den Wunsch verspürt, den Magen zu füllen, als ich meinen Männern bei Salamibrot und Grießbrei zusehen durfte. Ich habe mir kurzerhand einen Gemüsesaft geshaked (mit Matcha und Eiswürfeln) und dabei auf einen Bio-Fertigsaft zurückgegriffen. Ob ich mich zukünftig am gemeinsamen Abendbrot beteilige, werde ich noch herausfinden müssen. Der Gemüsesaft wird mich erst mal ein paar Tage über Wasser halten. Aber das Leben hält einem ja gern das vor die Nase, was gerade passend ist und man muß nur zugreifen. So habe ich heute ein Rezept für selbstgemachte vegane Instantbrühe gefunden, das ich demnächst mal ausprobieren werde. Da ich keinen Dörrapparat besitze werde ich es einfach im Backofen trocknen. Ich denke, das wäre ein adäquater Ersatz für ein Abendessen im Kreis der Familie.

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