A vegan in Paris? (Tag 28)

Nein, nicht Paris. Nur die „Weltstadt“ Hagen wird mich ab heute abend für 3 Tage beherbergen. Ich werde sehen, wie sich ein Veganer in einer normalen Unimensa schlagen kann und werde meinen treuen Freund den Mixer mitehmen (meine derzeitige Veganerbibel selbstredend auch), um das ein oder andere eventuell selbst zuzubereiten. Schlimmstenfalls muß ich eben zu vegetarisch wechseln.

Die nächsten Tage werde ich euch also davon berichten, ob und wenn ja wie man unterwegs vegan UND industriezuckerfrei leben kann. Ich gebe zu, ein wenig die Düse geht mir schon. Denn ich kann ja nicht alle meine Sachen mitnehmen. Ich bin schon am überlegen, was unbedingt mit muß und bisher nur auf Reissirup, Getreidemilch, mein Müsli und Tebeutel gekommen. Außerdem habe ich bereits den Bio-Dealer Hagens ergoogelt und werde mich da wohl eindecken für den Notfall.

Zum Mittagessen habe ich heute nur die übrigeggebliebene halbe Portion von gestern mit etwas Wildreis-Mischung aufgewärmt. Nichts besonderes also.

Eine nette Beobachtung wollte ich euch noch mitteilen. Als ich am Freitag durch „Feinkost-Albrecht“ (der gemeine Bürger nennt ihn auch Aldi) schlenderte, betrachtete ich das Warenangebot mal unter dem Aspekt „ausgewogene Mischkost“. Ihr kennt doch sicher solche eine Ernährungs-Pyramide.

Und jetzt schaut einfach mal, welche Teile der Pyramide welchen Platz im Discounter einnehmen. Viel Spaß damit. 😉

Mein Fazit war übrigens: Convinience + Geränke (gesüßt) > Süßigkeiten > Milch/Milchprodukte > Cerealien + Mehl > Alkohol > Fisch > frisches und TK-Gemüse + Trockengemüse > Brot >  frisches Obst > Kaffee/Tee > Fett

Irgendwie ist die Pyramide in mancher Hinsicht auf den Kopf gestellt, oder? 😀 Auffallend finde ich bei Aldi, dass die Obst- und Gemüseabteilung immer direkt vor den Kassen ist, bei anderen Lebensmittelläden aber immer am Eingang. Denn die meisten Kunden kommen mit guten Vorsätzen an und lassen diese dann über den Einkauf hinweg langsam fallen, haben bis dahin dann aber schon Frisches im Wagen. Bei Aldi wird man gleich mit Alkohol, Kaffee und Süßigkeiten am Eingang empfangen. Ein Schlem der böses dabei denkt?

Wie man auf solche Gedanken beim Einkaufen kommen kann, fragt ihr euch? Ganz einfach. Ich mußte mich ablenken, denn ich hatte heftige Magenschmerzen und Mann und Kind haben mich nur gelegentlich gefragt. Daher hatte ich genügend Zeit, über solche Dinge nachzudenken. Manchmal hat es auch sein gutes, nich ganz auf der Höhe zu sein.

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