Tag 48 (Schnelle Suppe mit Gemüse-Einlage)

Heute habe ich total Appetit auf Suppe mit Gemüse. Also kreiere ich kurzerhand mein eigenes (nicht-)veganes Rezept für 3 Personen.

Suppe Zutaten1,5l Wasser
vegane Fertiggemüsebrühe
3 EL Gerste
1 1/2 rote Paprika
200g TK-Suppengemüse
1 EL rote Linsen
(1 TL getrockneten Liebstöckel)
Für die Männer: Gemüse-Suppenmaultaschen

Das Wasser wird mit der Brühe zum Kochen gebracht. Da ich Liebstöckel sehr gern mag, gebe ich immer noch etwas getrockneten mit dazu. Wer das nicht so mag, läßt es einfach weg. Dann gebe ich die Gerste dazu und lasse das ganze 15 Minuten auf Suppe Gerste kochenkleiner Flamme bei geschlossenem Deckel köcheln. Ich putze die Paprika und schneide sie in kleine Würfel, gebe diese zusammen mit den roten Linsen zur Suppe und köchel 5 Minuten weiter. Anschließend gebe ich das Suppengemüse dazu und koche das Ganze kurz auf.

Einen Teil der Suppe nehme ich für mich ab, in den anderen Teil gebe ich die Maultaschen und lasse diese noch 10 Minuten ziehen. Für die Männer gibt es dazu noch ein Kräuter-baguette. Ich finde es eine unaufwändige und schnelle Lösung, nichtvegane und vegane Kost an einem Tisch zu präsentieren.

Suppe1Juniors Fazit: „Mama, das ist nett, das du für uns Maultaschen reingemacht hast. Nur Gemüsesuppe ist nicht so meins.“ 😉

Das gute an Getreide statt Nudeln ist, dass es nicht matschig wird. Die Suppe läßt sich so nämlich gut vorbereiten, ich kann Junior von der Schule abholen und anschließend steht die fertige Suppe schon auf dem Tisch und ich muß nicht erst noch aufkochen, Nudeln rein, warten… Geht einfach schneller.

Statt der Gerste kann man auch jedes andere Getreide nehmen. Früher habe ich mir gern eine Mischung verschiedener Körner (meist Roggen und Weizen)  in Wasser gekocht, die- se verschlossen im Kühlschrank aufbewahrt und mit irgendwelchen frischen Früchten in ein Joghurt gemischt. Auf 1 Volumenteil Körner kommt 1,3 Volumenteile Wasser. Deckel drauf, kleine Flamme, aufpassen dass es nicht anbrennt, und sobald das Wasser verkocht ist, ist es fertig. Dauert etwa 20-30 Minuten, je nach Korn.

Darauf bin ich gekommen, als es eines meiner Lieblingsprodukte plötzlich nicht mehr im Kühlregal gab. Welches das war kann ich heute nicht mehr sagen, weil es schon 20 Jahre her ist. Aber seit damals stelle ich mir das eben gern mal selbst her. Die gekochten Körner lassen sich auch wunderbar mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahren, vorausgesetzt man gibt sie sofort nach dem Kochen in eine luftdicht verschließbare Dose und stellt diese kühl. Bei Zimmertemperatur bildet sich leider sehr schnell Schimmel. Wenn ich so nach- denke: Eigentlich könnte ich das doch auch mal in ein Sojajoghurt mixen.

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