Backofengemüse und Mangoeis

Hafersahne, Mango, Banane und Zucker. Mehr ist nicht nötig

Hafersahne, Mango, Banane und Zucker. Mehr ist nicht nötig

Gestern haben sich meine Jungs zum Kaffee einen Erdbeerkuchen mitgebracht. Sohn liebt hauptsächlich den Guß drauf, der bei gekauftem Erdbeerkuchen auch immer besonders reichlich vorhanden ist. Mein Mann steht schon eher auf den leckeren Rest. Ich gebe zu, um solche Leckereien ist es mir schon gelegentlich schade. Aber ich hatte eine gefrorene Mango in Stücken im Froster, Hafersahne-Eiswürfel und eine reife Banane, so dass ich mir ein Mangoeis zubereiten konnte.

Mango und Hafersahne hatte ich eingefroren, weil die Mango anfing matschig zu werden und ich die Hafersahne nicht einfach wegkippen wollte. Warum also den Prozess des Verderbens nicht verlangsamen, bis sich eine Gelegenheit bietet? Und genau diese war gestern nachmittag da.

Mangoeis ZubereitungIch habe zuerst die Banane mit 4 TL Rohrohrzucker püriert, Mangostücke und Sahne zugegeben und das ganze kurz zu einem Eis gerührt. Nicht zu lang, weil es sich ja erwärmt, und ich wollte keinen Matsch haben. Von der Menge her war es gerade noch akzetabel für die Maschine. Aber ich gebe zu, der Wunsch nach einer Eismaschine wird immer größer.

Und schon wog der Verlust des Erdbeerkuchens nicht mehr so schwer.

Mangoeis

Veganes Mangoeis – sieht nicht nur lecker aus!

Zum Mittagessen gab es bei uns gestern das Backofengemüse mit Tofu-Cubes, das ich schon mal gezeigt habe. Das schöne daran ist, dass man wunderbar alle Familienmitglieder zum Gemüseschnippeln einbeziehen kann und es auch nicht so sehr auf die exakte Größe ankomt.. Es ist also besonders bei der Zubereitung ein sehr familienfreundliches Gericht. Nur den Kürbis sollte man nicht zu klein schneiden, weil er sonst leicht zu matschig wird.Backofen-Gemüse mit Avocadodip

Diesmal habe ich für den Avocado-Dip, wie im Rezet angegeben, eine Limette und keine Zitrone verwendet und zudem die Avocados mit Joghurt und Salz zusammen püriert. Pürieren ist schneller und schmeckt genauso, der Dip wird nur etwas flüssiger. Die Zitrone hat mir zu dem Gericht persönlich aber deutlich besser geschmeckt als die Limette.

Gestern habe ich beim Anblick des großen steinerenen Buddhas in Nachbars Garten mal wieder an die Meditation in der Challenge-Zeit gedacht. An meine verzweifelten Versuche, an nichts zu denken. Und mußte spontan grinsen. Nein, nicht alles war ein Erfolg. Auch das viele Tee trinken habe ich wieder eingestellt. Allerdings habe ich nun Cola-Kraut im Garten (es machte mich neulich im Gartenmarkt so an, dass ich es einfach kaufen musste!) und das vorgestern mit einer Zitronenscheibe ins Wasser gegeben und den Kindern als „weißes Cola“ verkauft. Wenn sie daran schnuppern, riecht es ja auch so. Geschmacklich hat man es aber weniger gemerkt. War den Kindern aber egal. 😉

Eberraute (Colakraut) Noch ist es klein, soll aber recht buschig und groß werden.

Eberraute (Colakraut)
Noch ist es klein, soll aber recht buschig und groß werden.

Als ich heute morgen dann auf der Suche im Netz war, wie man dieses Kraut denn eigentlich in der Küche verwenden kann, stieß ich doch etwas überrascht vielerorts auf den Hinweis, dass es früher als Heilkraut bei Leber- und Gallenschäden verwendet wurde. Im Mittelalter nannte man es Eberkraut oder auch Stabwurz. Medizinisch bestätigt ist eine appetitanregende und magenschonende Wirkung. Schon erstaunlich, wie man instinktiv zu wissen scheint, was einem gut tut. Allerdings soll es recht bitter schmecken. Ich werde trotzdem die nächsten Tage mal versuchen einen Tee daraus zu brühen, wenn mir danach ist. Das regnerische kalte Wetter dieses Tages lädt ja dazu förmlich ein.

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