Kohlrabigemüse in weißer Soße (Mehlschwitze vegan)

Eine weiße Soße für Gemüse jeglicher Art kann man auch problemlos vegan zaubern. Ich habe aber schon früher keine Wissenschaft daraus gemacht und fand die Prozedur mit Butter zerlassen, Mehl einstreuen und anbraten und dann das Gejammer wegen der sich nicht auflösenden Klümpchen ziemlich übertrieben. Ich habe immer alles zusammengemischt, unter Rühren aufgekocht und die Butter anschließend darin zerlassen. Geht genauso, klumpt nicht und ist wirklich lazy cooking. 😀

Die weiße Grundsoße kann man mit dem Kochwasser des Gemüses zubereiten und hat so immer den passenden Geschmack. Brühwürfeljunkies können aber auch eine Gemüsebrühe stattdessen verwenden. Allerdings hat man dann keine so schöne helle Farbe mehr. Sie paßt zu allen hellen Gemüsesorten wie Kohlrabi, Pastinake oder Blumenkohl, aber genauso zu anderem Gemüse. Man kann sie auch gut portionsweise einfrieren.

Weiße Grundsoße

  • 200ml Getreidemilch
  • 50g Seidentofu
  • 2 EL Speisestärke
  • ca. 120ml Gemüsekochwasser oder Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuß
  • 50g Alsan

Getreidemilch, Seidentofu, Speisestärke und Gewürze kalt (!) mixen und in einer Pfanne unter Rühren erhitzen. Sobald es anfängt zu köcheln, das Gemüsekochwasser in kleinen Portionen zugeben bis die Soße die richtige Konsistenz hat. Wer es mit mehr Gemüsegeschmack möchte, kann auch weniger Getreidemilch nehmen. Oder die gesamte Menge Kochwasser zugeben und es so lange einkochen lassen, bis die Konsistenz cremig wird. Zum Schluß die Margarine darin schmelzen lassen.Weiße GrundsoßeHier gab es heute Kohlrabisticks mit Süßkartoffeln.

Einfach aber gut. Kohlrabi- und Süßkartoffelstifte

Einfach aber gut. Kohlrabi- und Süßkartoffelstifte. Hat man Fleischesser am Tisch, passt dazu auch wunderbar ein Stück Geflügelfleisch.

Für uns beide habe ich 2 Kohlrabiknollen und eine große Süßkartoffel gerechnet.

Süßkartoffel wird recht schnell gar und braucht nur etwa 7 Minuten. Den Kohlrabi habe ich 15 Minuten weichgekocht, das Kochwasser abgeschüttet und einen Teil davon in die Soße gegeben. Normalerweise bereite ich die Soße parallel vor. So gehe ich mit einer Schöpfkelle ins Kochwasser und nehme mir die entsprechende Menge gleich raus und alles ist gleichzeitig fertig. Man sollte aber bei der reduzierenden Variante mit dem Salz aufpassen, wenn das Kochwasser zu stark gesalzen ist. 😉

Mein Sohn war hellauf begeistert und meinte, dass er das schon im Kindergarten immer gern gegessen hat. „Mama, das ist so lecker. Das kannst du öfter machen. Mmmmmmmh.“ Ich war wirklich überrascht. Er hat heute sogar anstandslos die ungeliebten Süßkaroffeln gegessen. Wir haben uns aber geeinigt, dass wir nun normale Kartoffeln und Süßkartoffeln im Wechsel dazu machen. Daher bekommt dieses Gericht hier des Stempel familientauglich.

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