Wraps

Oh, ein neues Design bei der Texterstellung. Die lassen sich doch immer was neues einfallen bei wordpress. Na ich bin gespannt, ob ich das auf Anhieb hinbekomme.

Gestern gab es Wraps. Vorab: Ich habe noch nie Wraps selbst gemacht, diese selbstverständlich schon mal gern an der Fastfoodtheke gekauft, aber war nie ein wirklicher Fan davon. Neulich habe ich aber fertige Wrap-Teile zum Selbstrollen gekauft und wollt es probieren. Wer das nicht will, dem sei das Rezept für Wraps im Vegan for Youth-Buch ans Herz gelegt.

Bei der Vorbesprechung des Essensplans für die kommende Woche fragte mein Sohn, was es morgen (also morgen ist heute gestern 😉 ) gäbe. Mit der Beschreibung Wraps konnte er nichts anfangen. Wie auch. Also habe ich erklärt, dass das Pfannkuchen sind, in die eine Fülung aus Kidneybohnen, Salat und Paprika kommt. „Oh, diese roten Bohnen. Muß das sein? Die sind nicht so meins.“ sagte er und verzog das Gesicht. Also habe ich auf eine Paste aus Kidneybohnen verzichtet und stattdessen Kichererbsen genommen.

Da es ein Versuch war, habe ich heute nur ungefähre Mengenangaben. Probiert also selbst aus, wie es am besten passen könnte und steinigt mich nicht, wenn die Angaben nicht ganz stimmen. Wegen dem Versuchsstatus habe ich auch keine Fotos von der Zubereitung gemacht, dafür umsomehr von den leckeren Varianten.

Kichererbsenpaste

  • ca. 100g trockene Kichererbsen (etwa 200g gekocht)
  • 2 frische Knoblauchzehen
  • ca. 1 EL Leinöl
  • ca. 3 EL Olivenöl
  • ca. 4 EL Zitronen saft
  • ca. 1 TL Salz

Weitere Zutaten

  • 8 fertige Wraps
  • 1/2 Eisbergsalat
  • 1 Tomate
  • 1 rote Paprika
  • 1 Avocado
  • (4-6 EL Ajvar)
  • (1 Putenschnitzel)

Die Kichererbsen am Vortag in Wasser einweichen und mindestens 12h quellen lassen. Dann 1h in reinem Wasser ohne Salz weich kochen etwas abkühlen lassen und die Haut von den Erbsen abziehen. Das geht ganz einfach, indem man die Erbsen an der flachen Seite zusammendrückt. Dann mit allen Zutaten zusammen im Mixer zu einer cremigen Paste pürieren. Da ich sonst nichts gesalzen habe, habe ich die Paste dafür stärker gewürzt. Pur schmeckte sie schon stark salzig, das hat sich im Wrap selbst aber verloren.

Paprika sehr klein würfeln, Tomaten vom glibberigen Innenleben befreien und in Würfel schneiden, Avocadofruchtfleisch in Würfel schneiden und diese mit 2 EL Zitronensaft beträufeln. Den Eisbergsalat waschen und in dünne Streifen schneiden. Für die Fleischesser kann zusätzlich etwas Fleisch in kleine Streifen geschnitten und scharf angebraten werden.

Die Wraps nach Vorschrift erwärmen (ich habe jeden einzel etwa 10 Sekunden in der Mikrowelle erhitzt) und nacheinander mit den Zutaten füllen. Dafür pro Wrap etwa 1 EL der Kichererbsenpaste auf einer Hälfte verteilen und die restlichen Zutaten je nach Vorliebe zusammenstellen und in einer Reihe darauf verteilen. Dann den Wrap fest zusammenrollen. Ich esse gern scharf und habe daher obendrauf noch etwas Ajvar verteilt. Mein Sohn mag es aber überhaupt nicht scharf und hat seine Wraps daher ohne gegessen.

Wraps mit Ajvar

Meine Wraps mit scharver Ajvar-Paste. Superlecker!

Zuerst hatte ich die Paste vergessen und dann nur zwischen die letzte Schicht gestrichen. Eine gute Idee war das aber nicht. Die Paste quoll bei Essen überall raus.

Zuerst hatte ich die Paste vergessen und dann nur zwischen die letzte Schicht gestrichen. Eine gute Idee war das aber nicht. Die Paste quoll bei Essen überall raus.

Es schmeckte aber auch ohnne Ajvar-Paste gut. Für Kinder würde ich eher diese Variante empfehlen.

Es schmeckte aber auch ohnne Ajvar-Paste gut. Für Kinder würde ich eher diese Variante empfehlen.

Interessanterweise war es so überhaupt nicht schwer, Salat in den jungen Mann zu bekommen. Daher hat dieses Gericht das Prädkat absolut familientauglich bekommen. Wir werden es jedenfalls sicher mal wieder machen.

Hier ein Wrap mit Fleisch für meine Männer.

Hier ein Wrap mit Fleisch für meine Männer.

Ganz am Ende stellt mir wordpress mit dem neuen Design doch noch ein Bein. Ich suche die Funktion um ein Beitragsbild einzufügen. Holprig geht es, aber ich schaffe es dann doch noch. Und auch die Beitragsvorschau funktioniert nicht mehr, wenn man keine Popups zuläßt (glaube ich zumindest). Das ist wirklich ärgerlich. Hach, so eine neue Version hat ganz schon viele Kinderkrankheiten. Mein Beta-Test ist jedenfalls keine Amusement! Aber es gibt schon ein paar nette Features mehr. So kann ich jetzt vorab entscheiden, wann ich einen Beitrag online stellen will. Aber wer braucht das? Ich bisher nicht.

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7 Gedanken zu „Wraps

    • Ah, Rätsel gelöst. *grins*
      Dass man den alten Editor einschalten kann, habe ich inzwischen auch entdeckt und verwende immer den. Man mag halt, was man kennt. 😉 Dass das in dem alten Editor ebenfalls funktioniert war mir aber neu. Ich werde mal suchen gehen.
      LG, Britta

      PS: Was bei Blogs nicht alles möglich ist… ich staune gerade Bauklötze.

      • *gg* ich war auch erstmal geplättet von dem angebot. dann hab ich mich über mittlerweile fast 5 jahre durchgefuchst.
        aber der neue editor hat mich auch überrascht und er KANN nicht alles, was der alte konnte. *hrmpf*

        PS was auch immer „drüben“ vorgefallen ist: schade! ich hab dich gern gelesen.

      • edith sagt: da musst du einfach bei „sofort publizieren“ auf „bearbeiten“ klicken und kannst jedes beliebige datum der vergangenheit oder zukunft eingeben.
        die vergangenen werden dann sofort damals eingestellt, die zukunft wird automatisch dann erledigt.

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