Cookies im XXL-Format

Geht euch das auch so? Wenn ich auf fremden Blogs stöbere, bekomme ich oft unweigerlich Lust, das gezeigte auszuprobieren. Treffen dann die drei Komponenten passende Tageszeit, vorhandene Zutaten und unbändige Lust auf Neues zusammen, dann gibt es kein Halten mehr. Und so war es bei LaGousterinas Blogbeitrag Cookietime.

Oh, ein schöner Cookie zum Nachmittags-Kaffee… das wäre jetzt herrlich. Ich stehe sonst überhaupt nicht auf diese staubtrockenen Teile, aber heute hat mich das regelrecht angelacht. Warum also nicht mal ausprobieren? Ich mußte heute nämlich schon bei den herrlichen Törtchen und Küchelchen ablehnen, die in einem kleinen Konditorei-Cafe in der Stadt so verführerisch in der Auslage aufgereiht waren.

Nach alter Britta-Manier: Rezepte sind nett, aber doch sicher nur Vorgaben, habe ich das Cookie-Rezept ein wenig abgeändert. Das Mehl habe ich aus Dinkelflocken kurzerhand selbst gemahlen und das Natron war leider nicht vorrätig. Hirschhornsalz stattdessen? Hm, lieber nicht zu viele Experimente. Backpulver tut es sicherlich auch, oder? Zimt? Zimt muß mit rein!

Also habe ich erst mal nur die hälftige Menge zubereitet und war in nicht mal 15 Minuten samt Hacken der Nüsse und Schokolade fertig. Aber der Teig bröselte wie beschrieben. Also einen Schuß Sojacreme dazu, wie geraten. Wunderbar. Der Teig babbte und war dann aber doch etwas arg feucht. Ich habe ja noch nie Cookies gebacken, aber Plätzchen. Und mein Gefühl sagte mir, dass das zu viel Sojacreme gewesen war. Egal. Aufs Blech damit und rein in den Ofen. Zuerst alles wunderbar, dann bei Minute 7 lief plötzlich alles auseinander, bei Minute 9 war aus 10 wohlgeformten runden Talern eine fast homogene Masse auf dem Belch entstanden und die restlichen 3 Minuten Backzeit ließen es nicht besser werden. Der Junior witzelte, dass das aussieht wie ein Fußball, mein zerknischtes „Hmhm“ nahm er eher als freudige Bestätigung, dass ich seinen Witz auch toll finde.

Weil der Teig nach dem Backen noch weich ist, ließen sich die Taler wunderbar trennen ohne zu bröseln.

Weil der Teig nach dem Backen noch weich ist, ließen sich die Taler wunderbar trennen, ohne zu bröseln.

Ich nahm es aus dem Ofen und zog das Backpapier auf ein Gitter, damit die Teile auskühlen können. Das ganze war ziemlich weich und ich war mir nicht sicher, ob das genau so sein müsse. Jetzt weiß ich: Ja, das muß so sein. Nach 15 Minuten waren die „Taler“, die ich entlang der Ränder mit einem Messer getrennt hatte, fest geworden. Allerdings ist das ganze ordentlich fettig. Man sollte zum Essen unbedingt eine Serviette reichen und den aufgetragenen Lippestift kann man wegen des vielen Fetts auch gleich nachpinseln, wenn man sich die Finger entölt hat.CookiesGeschmacklich? Super. Überhaupt nicht trocken, sondern wirklich lecker. Optisch werde ich daran aber noch etwas feilen müssen. Das Dinkelvollkornmehl passte wunderbar und die 70%-Zartbitterschokolade von Alnatura schmeckte sehr gut darin. Bis ich das optimale Rezept habe, müßt ihr euch aber noch etwas gedulden. Oder einfach das von LaGousterina nehmen. 😉

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Ein Gedanke zu „Cookies im XXL-Format

  1. Also deine Cookies schauen auf jeden Fall sehr knusprig aus 😉 Fürs nächste Mal kann ich dir nur raten, sie etwas früher rauszunehmen, keine Angst vor dem weichen Teig, wie du selbst schon gemerkt hast die werden noch fest!
    Freut mich auf jeden Fall, dass sie zumindest geschmeckt haben!

    Beim nächsten Mal Cookietime, werde ich mal genauer auf meine Arbeitsschritte schauen, vielleicht fällt mir ja noch was ein! 🙂

    Bis dahin, lass sie dir schmecken!
    Alles Liebe
    LaGusterina

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