Ein wenig frischer Wind

…kommt hier rein. Ich habe Kleinigkeiten umgestaltet. Eventuell ist es dem ein oder anderen gar nicht aufgefallen, so dezent ist der Wind. Wohl eher ein Lüftchen. Die Menüleiste enthält nun ein paar Kategorien und ich habe in die meisten Beiträge inzwischen den More-Tag (nicht taag, sondern englisch tägg für Markierung) nachträglich eingebaut. Bei über 230 Beiträgen eine ganz schöne Arbeit, die auch noch nicht vollständig abgeschlossen ist. Ein paar veraltete Links habe ich erneuert oder entfernt und das ganze war wie eine kleine Zeitreise für mich.

Das Anreißen der Beiträge hat den Vorteil, dass man nun nicht mehr so viel scrollen muß und sich wegen der wenigeren Bilder auch die Ladezeiten verkürzen. Und wenn einen etwas interessiert, dann klickt man es eben einfach an.

Mit Freude habe ich festgestellt, dass sich meine Fotokünste verbessert haben. Gerade zu Anfang habe ich Fotos eingestellt, die ich heute so niemals mehr schießen würde. Man lernt eben dazu. Und ich gestehe, ich habe auf anderen Food-Blogs geschaut, wie die das so machen, und einfach stibizt, was mich angesprochen hat. Essen ansprechend zu fotografieren ist eben doch eine Kunst. Und es funktioniert auch ohne dass man die Tricks der Werbe-Profis anwendet, wenn man ein paar Dinge beachtet.

Manches gerät auch in Vergessenheit. Einige Rezepte waren wirklich toll. Aber warum kommt man da nicht mehr drauf, wenn man den Wochenplan macht? Im Reminiszenzen schwelgend stelle ich fest, dass die Gerichte aus VfY eben doch ziemlich aufwändig waren und weniger alltagstauglich sind. Aber es gibt auch Gerichte die immer wieder auf unserer Tafel landen. Insbesondere Süßkartoffeln sind nun ein fester Bestandteil unserer Ernährung geworden.

Interessiert habe ich meine alten Beiträge Gewichtsentwicklung nochmal studiert und bin nachträglich doch sehr stolz, das durchgehalten zu haben. Und nicht nur das. Ich habe es auch gehalten. Das ist schon eine Leistung, wie ich finde. (psst: Und das ganz ohne Sport und Meditation. Aber den Challengern bitte nicht weitersagen.) OK, nach dem Urlaub ging es etwas nach oben, aber inzwischen bin ich wieder auf „Normalnull“.

Es war auch eine Reise in meine Gallengeschichte. (Für Neulinge: Diese brachte mich Anfang 2014 mehrmals mit dem Notarztwagen ins Krankenhaus und bescherte mir im März eine OP.). Interessant, wie schnell so etwas verblassen kann. Klar weiß ich es, klar waren es schlimme Wochen, aber die Venenreizung hatte ich z.B. schon wieder vollkommen verdängt. Insofern ist Blogschreiben auch ein bißchen wie Tagebuch. Nur eben öffentlich.

Ich bin gerade ein klein wenig wehmütig. 41 Wochen vegane Ernährung mit Pausen und Austesterei sind nun rum. Als ich das letzte mal gedanklich mit den Vorbereitungen zum Weihnachtsmenü beschäftigt war, habe ich noch omnivor gelebt. Jetzt ist es bald wieder so weit und ich habe überhaupt keine Probleme mehr, mir ein veganes Menü vorzustellen. Hat es mich verändert? Ja, ich finde schon. Ich betrachte Essen anders als früher. Ich esse und koche bewußter, aber auch wesentlich vielseitiger und abwechslungsreicher als früher. Nicht mehr so eingefahren.

Aber ich schweife ab. Zurück zur Umgestaltung. Ich hoffe die kleinen Änderungen kommen gut an. Wenn ihr wollt schreibt was dazu. Positiv oder negativ, einfach eure Meinung dazu.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Einfach so von brittlebrick. Permanentlink.

Über brittlebrick

Ich heiße Britta, bin 2014 zur veganen Ernährung gekommen und bezeichne mich selbst als Teilzeitveganerin. Ich interessiere mich generell für Ernährung, bin verheiratet und habe einen Sohn, der mein schäfster Kritiker ist und die Rezepte auf Familientauglichkeit testet. ;)

3 Gedanken zu „Ein wenig frischer Wind

  1. Mir hat dein Essen schon immer geschmeckt (bis auf einmal-aber da lag es eher am Nichtgarzustand des Spargels) und du hast immer abwechslungsreich gekocht-war ja nie nach Rezept. Also gab es die Sachen eh immer nur einmal 😘

    • Stimmt auch wieder. 😀 Aber jetzt kann ich immer nachlesen, wie ich damals was gemacht habe. Trotzdem fühlt es sich abwechslungsreicher an. *aufstampf*
      Danke für das Kompliment. Und der Spargel MUSSTE so sein. 😛

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