Vegan quick & dirty: Weihnachtlicher Tassenkuchen

Derzeit gibt es immer diese Werbung im Fernsehen über Tassenkuchen aus der Mikrowelle. Irgendwie scheint das gerade Trend zu sein. Grund genug, sich mal mit der Herstellung einer veganen Variante zu befassen. Ist ja auch praktisch, wenn sich z.B. kurzfristig die Freundin angekündigt hat oder gar spontan vor der Tür steht. Und wenn jemand einen doch mal überrascht hat, dann ist so ein Küchlein innerhalb von 5 Minuten fertig. Da dauert es fast länger einen Kaffee zu machen!

Außerdem bin ich doch gedanklich schon beim Weihnachtsmenü und überlege, was ich mit wenig Aufwand kurz zaubern kann, weil das Weihnachtessen dieses Jahr aus studiumstechnischen Gründen etwas zeitsparender ausfallen muss. Also habe ich nach einiger Recherche heute abend mal experimentiert und weil ich nicht so auf Schokolade stehe ein kleines Apfel-Marzipan-Zimt-Tassenküchlein kreiert.

Ich habe bessere Ergebnisse erziehlt, wenn ich den Teig in einem Schüsselchen verrühre und zum Backen in ein Glas gebe. So sind keine harten Stückchen am Rand hängen geblieben. Für ein Tassenküchlein braucht ihr:

  • 2,5 geh. EL Mehl
  • 1 EL Zucker
  • 1 geh. EL Apfelmus oder -kompott
  • 1 gestr. EL Marzipanrohmasse
  • 3 EL Wasser
  • 1 EL geschmacksneutrales Öl
  • 1/2 TL Zimt
  • 2 Msp. Hirschhornsalz o. Backpulver

Marzipanrohmasse in kleine Stücke schneiden oder reißen und mit dem Zucker im heißen Wasser verrühren. Mehl, Zimt und Hirschhornsalz in einem Teller oder für praktisch veranlagte gleich in der Tasse mischen, Apfelmus, Öl und die Wasser-Zuckermischung zugeben und mit einem Löffel oder einer Gabel zu einem Teig verrühren. Nicht zu lang, denn das Hirschhornsalz fängt sofort an zu gehen.

Wer den zarten Ammoniak-Geruch des Hirschhornsalzes nicht mag nimmt besser gleich Backpulver. Mich stört das nicht und für Teige die nur hochgehen sollen, ist dies das ideale Triebmittel. Wer kein Marzipan mag nimmt stattdessen einen halben Eßlöffel Zucker mehr.

Der Teig geht etwa auf das zweieinhalb- bis dreifache auf.

Der Teig geht etwa auf das zweieinhalb- bis dreifache auf.

Die Tasse/Glas für 2 Minuten bei 800W in die Mikrowelle geben. Beim Rausholen aufpasen, dass ihr euch nicht die Pfoten verbrennt: Die Tasse ist richtig heiß!

Ein Tassenküchlein sollte unbedingt warm genossen werden!

Mit der Tassengröße muß ich wohl noch etwas experimentieren. Eigentlich sollte die Haube gerade schön über dem Tassenrand zu sehen sein.

Heraus kommt ein warmer luftiger Kuchen, der auch sofort gegessen werden sollte und nicht lange stehen kann. Selbstverständlich kann man die Tasse auch kurz dekorieren mit Puderzucker, Zimt, Zuckerguß, Glitzerzucker, Goldstaub, oder gleich einen Zimtstern obenauf gelegt mit einbacken… der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Für einen Chrunch-Effekt kann man auch kleingebröselte Zimtsterne einbacken.

Locker und luftig ist der Teig geworden.

Locker und luftig ist der Teig geworden.

Nach Testung durch alle Familienmitglieder steht also seit heute das Weihnachtsdessert fest: Tassenküchlein mit Zimteis oder Marzipaneis. Vielleicht gelingt mir ja dazu noch ein Apfel-Calvados-Sößchen in vegan. Und versprochen: Dann gibt es auch appetitanregendere Bilder als heute abend. 😉

Ach ja: Man kann trockene und feste Zutaten getrennt auch fertig verrührt mitnehmen, erst im Büro zusammenmischen und backen, sofern eine Mikrowelle vorhanden ist. Die Kollegen werden sicher Augen machen.

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Ein Gedanke zu „Vegan quick & dirty: Weihnachtlicher Tassenkuchen

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