Sonntagskuchen numero nove

Gestern habe ich euch Emmo vorgestellt. Emmo ist heute zum Panettone erblüht, DEM klasischen italienischen Weihnachtsgebäck. Nachdem er die Nacht im Kühlschrank verbracht hat und dort zu meinem Bedauern kaum aufgegangen ist, habe ich ihm heute etwas mehr Zeit gegeben als vorgesehen. Auch deshalb, weil es mit unserem nachmittäglichen Familienprogramm kollidierte.

Hier ein paar Eindrücke von Emmos Werdegang:

Emmo gestern abend

Emmo gestern abend

Die frischen Früchtchen freuen sich schon auf Emmo

Die frischen Früchtchen freuen sich schon auf Emmo

Emmo mit eingekneteten feschen Frühtchen heute morgen

Emmo mit eingekneteten feschen Frühtchen heute morgen

Weil Emmo nicht so recht aus dem Quark kam, wurde er abgedeckt auf der Heizung positioniert....

Weil Emmo nicht so recht aus dem Quark kam, wurde er abgedeckt auf der Heizung positioniert….

Aber so richtig aufgegangen ist der Teig nicht. Irgendwie habe ich zur Zeit kein Glück mit Hefeteig. Das ist wie eine dunkle Wolke über mir.

Aber so richtig aufgegangen ist der Teig nicht. Irgendwie habe ich zur Zeit kein Glück mit Hefeteig. Das ist wie eine dunkle Wolke über mir.

Emmo, mein erster Panettone. Und dann auch noch in vegan!

Emmo, mein erster Panettone. Und dann auch noch in vegan!

Emmo ist trotzdem einigermaßen locker geworden. Aber wirklich luftig sieht anders aus, ich hatte da geringfügig andere Vorstellungen von einem richtig hohen Panettone, wie man ihn eben so kennt. Schmecken tut er aber super! Meint auch mein Mann. Der wird definitiv mal wieder gemacht. Und ich hoffe sehr, dass ich dann etwas mehr Glück mit der Hefe habe.PanettoneDas Rezept kopiere ich hier rein. Aber Emmi freut sich sicher auch über Kommentare auf ihrem Blog.

  • 450 g Mehl, Typ 550
  • 30 g Maizena
  • ½ TL Salz
  • 1 Pck. Vanillin
  • 1 Pck. Hefe (Beutel für Feingebäck)
  • 1 Prise Kurkuma
  • Schale von 1 Orange
  • Schale von ½ Zitrone
  • 100 g Agavendicksaft
  • 100 ml Sonnenblumenöl
  • ½ Glas Mineralwasser
  • 130 ml Soja-Milch
  • 150 g Rosinen
  • 100 g kandierte Früchte

Ich hatte keine Sojamilch da und habe deshalb 1 EL Sojamehl und Dinkelmilch genommen.

Trockene Zutaten vermischen, Öl und Agavendicksaft zugeben und verrühren. Warme Milch und warmes Wasser zugeben und zu einem schönen Knetteig verarbeiten, der nicht mehr klebt. Ich habe nur etwa die Hälfte des Wassers benötigt, weil ich den Teig nicht mit Mehl von Hand geknetet habe, sondern in der Maschine gerührt. Abgedeckt über Nacht gehen lassen und am nächsten Tag die gewässerten und gemehlten Rosinen und die kandierten Früchte-Würfel unter den Teig heben. Den Teig nochmals abgedeckt in einer Kuchenform 3h an einem warmen Ort gehen lassen. Anschließend bei 150°C 60 Minuten in den Ofen schieben.

10 Minuten vor Ende der Backzeit soll man den Kuchen mit Sojamilch einpinseln. Da war guter Rat teuer. Sojamilch war ja nicht. Ich habe es einfach mit Dinkelmilch versucht und fand das Ergebnis auch passabel. Es geht wohl eher nur darum, dem Kuchen etwas Feuchtigkeit zu verpassen.

Nachtrag: Und wenn der Teig gelingt sieht es so aus.

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9 Gedanken zu „Sonntagskuchen numero nove

  1. Hallo Britta!! 😉 Das sieht doch schon super lecker aus! Danke Dir für das Ausprobieren! Kleiner Tipp für das nächste Mal: Der Teig soll über Nacht NICHT in den Kühlschrank, sondern einfach so draußen bei Zimmertemperatur gehen…;-) Vielleicht probierst es dann so 😉
    Liebe Grüße, Emmi! 😉

    • Hallo Emmi, du hattest aber geschrieben, dass er in den Kühlschrank soll. Und eigentlich funktioniert das ja auch. Ich hatte Wasser und Milch aber nicht warm gemacht. Vergessen. Vielleicht lag es daran. War jedenfalls nicht das letzte mal. Schmeckt wirklich gut!

      • Ich hatte geschrieben „1 Nacht zugedeckt gehen lassen“. Habe es heute erst ergänzt, bei Zimmertemperatur. Na ja, auf jeden Fall, schön, dass Du es probiert hast und dass es Euch schmeckt!! 😉 Liebe Grüße, Emmi! 😉

      • Nachtrag: Habe soeben nochmals in meinem Rezept geschaut….Ich weiß nicht, aber bei mir wird auch kein Wasser und Milch warm gemacht…..Bin etwas verwundert…;-)

      • Nein, ich meinte ich mache Milch und Wasser warm, damit die Hefe anspringen kann. Wenn ich es danach in den Kühlschrank stelle über Nacht (ich weiß, dass das möglich ist mit Hefeteigen). Aber den Teig gar nicht zu kühlen ist natürlich die bessere Alternative. Ich habe meine Beschreibung angepaßt. Danke dir.
        LG, Britta

  2. Hat dies auf Emmis Happy! You! Veggi! rebloggt und kommentierte:
    Guten Morgen! Ich möchte Euch mal von einer befreundeten Seite brittlebrick von Britta das Rezept vorstellen, welches sie von mir probiert hat! Der Teigname fand ich persönlich einfach genial! An dieser Stelle noch einmal lieben Dank fürs Nachbacken, und schön, dass es geschmeckt hat! 😉

    • Hallo Stephanie,
      dann viel Spaß beim Nachbacken. Ich habe gestern meiner Freundin zum probieren noch etwas mitgebracht und sie meinte, auch wenn er nicht wunderbar aufgegangen ist, er lässt erahnen, wie perfekt er sei, wenn er so aufgegangen wäre, wie man es von Hefeteig eben kennt. Ich werde ihn heute abend nochmal ansetzen, weil er wirklich fantastisch geschmeckt hat!
      LG, Britta

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