Kürbis-Brotauflauf

Kürbis-Brot-Auflauf BeitragsbildVoilà! Hier ist er, der erste vegane Kürbis-Brot-Auflauf im deutschsprachigen World Wide Web. Zugegeben, er ist keine Schönheit, daran könnte ein Food-Designer sicher noch feilen. Aber er hat wirklich gut geschmeckt und war ein tolles Resteverwertungsessen. Und da ich hier ja nicht den Anspruch der Produktion gehobener gastronomischer Augenweiden habe, erzähle ich euch auch gerne, wie ich das Rezept von Königinvegan angepasst habe. An diser Stelle herzlichen Dank für die Anregung.

Ich war mir ja nicht sicher, ob ich es mit frischem, eingeweichtem oder gerösteten Brotwürfeln probieren soll. Also habe ich kurzerhand beides gemacht und kann sagen, dass die Röstaromen darin wirklich gut rauskommen und es eindeutig besser ist, die Brotwürfel vorher anzurösten. Das macht zwar etwas mehr Arbeit, aber geschmacklich lohnt es sich.

Die angegebene Menge reicht für 2 Personen.

  • 400g Hokkaido, gewürfelt
  • 1 rote Zwiebel
  • 150g Vollkorn-Brot (hier war es Roggen)
  • 2 EL Olivenöl

Zutaten für den ‘Guss’

  • 150g Seidentofu
  • 50ml Getreidemilch
  • 30g Mandelmus
  • 1 geh. TL Speisestärke (ca. 7g)
  • 1 TL Senf
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 gestr. TL ‘Kürbiskönig’
  • Salz und Muskat

Zutaten für den ‘Keese’

  • 1 EL Margarine (warm, flüssig)
  • 1,5 EL Hefeflocken
  • 1,5 TL Vollkornmehl Typ ‘1050’
  • 1/2 TL Senf
  • 1/4 TL Salz
  • etwas Wasser (ca. 2-3 EL)
  • 1 Prise Kurkuma
  • 1 Prise Paprika

Zubereitung

Zuerst die Zutaten für den Keese vermengen und beiseite stellen.

Die Kürbiswürfel dünsten bis sie gerade weich werden.

Die Kürbiswürfel dünsten bis sie gerade weich werden.

Hokkaido waschen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel schälen und würfeln. Brot ebenfalls würfeln und in einer Pfanne ohne Fett kräftig anrösten und in die Auflaufform geben. Anschließend das Olivenöl in die Pfanne geben und die Zwiebelwürfel 3 Minuten bei geschlossenem Deckel dünsten. Hokkaido zugeben und etwa 7-10 Minuten weiterdünsten, bis die Stücke gerade weich werden. Die tatsächliche Zeit hängt von der Größe der Würfel ab.

Die Zutaten für den Guss vermengen und zu den bißfest gegarten Hokkaido- und Zwiebelwürfeln geben. Brotwürfel unter die Masse heben. Alles zusammen in eine Auflaufform geben und den Keese vorsichtig darauf verschmieren.

Keine wirklcihe Augenweide. Und der Keese wirkt etwas kriselig...

Keine wirkliche Augenweide. Und der Keese wirkt etwas kriselig…

Ich gebe zu, es sah schon sehr seltsam aus und ich war äußerst skeptisch, ob das was wird. Der Guß schmeckte einzeln hervorragend, aber der Keese war optisch schon sehr gewöhnungsbedürftig. Sollte er in der Zeit übrigens etwas eintrocknen und zu fest werden, einfach noch teelöffelweise Wasser zugeben, bis sich die Masse wieder gut verstreichen läßt ohne runterzulaufen. Aber ich hoffte das beste und schob die Form ohne Deckel für 15 Minuten bei 200°C Umluft in den Ofen.

Nach dem Backen sah die Fett-Mehl-Wasser-Pampe aber wirklich wie eine schöne Kruste aus, war gebräunt und passte geschmacklich wunderbar dazu.

Nach dem Backen sah die Fett-Mehl-Wasser-Pampe aber wirklich wie eine schöne Kruste aus, war gebräunt und passte geschmacklich wunderbar dazu.

Geschmacklich war es wirklich gut. Ich war positiv überrascht. Doch, das könnte ich irgendwann nochmal machen. Nur ein schönes Foto auf dem Teller habe ich nicht hinbekommen. Es ist alles ziemlich auseinandergefallen und war eher ein Mansch auf dem Teller. So stelle ich mir einen Auflauf nun nicht gerade vor. Das nächste mal werde ich daran noch etwas feilen.

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3 Gedanken zu „Kürbis-Brotauflauf

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