Weihnachten im Hause Britta

Wird immer das gleiche essen nicht langweilig? Nein, nicht wenn Essen plötzlich zur Nebensache mutiert, weil man seine Arbeit unbedingt fertig bekommen muss. Dann ist einem alles recht, Hauptsache es füllt den Magen, egal wie. Und auf diese Weise kann man auch tagelang Spaghetti arrabiata essen, weil man in Gedanken versunken versehentlich die gesamte Chilischote vermahlen und in die Soße geschmissen hat und sich beim Probieren vorkam wie Grisu auf Abwegen! Da ist guter Rat teuer und es half nur, die Soße mit einer Menge an Dosentomaten zu strecken bis die Schärfe erträglich war. Und was macht man mit einem Liter Soße wenn man alleine ist? Richtig. Man ißt Spaghetti arabiata 1und ißtSpaghetti arabiata 2und ißt. Vom dritten Tag habe ich dann kein Foto mehr gemacht. Ich denke, zwei reichen auch. Das oben drauf sind übrigens gemahlene Cashewkerne mit Hefeflocken und Salz. Geht ganz schnell, schmeckt zuper dazu und das Auge hat etwas, woran es sich erfreuen kann. Kann man auch wunderbar ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren, geschlossen natürlich, wenn man zu viel davon zubereitet hat.

Dies nur als kleine Anektdote der vergangenen blogabstinenten Tage. Nun bin ich wieder zurück. Meine ausgedruckte Arbeit ist in der Post (Glückwünsche, Daumendrücken und flotte Sprüche sind herzlich willkommen: Nutzt die Kommentarfunktion!), die Nerven wiederhergestellt und zwischenzeitlich bin ich auch wieder ausgeschlafen. Leider hatte ich die Tage dann auch noch dazu eine Internetstörung. Inzwischen hat der Telekomtechniker aber Sonderschicht geschoben und ist uns heute mittag fast messiasgleich erschienen. 😀 Kaum zu glauben, wie viel Freizeit man ohne Internetanschluß hat! Und so starte ich das alte Jahr doch noch mit einem kurzen Rückblick, jenseits der Arrabiata-Panne.

An Weihnachten hat mein Mann die veganen Kartoffelklöße von Ihro Hoheiten Königinvegan Stephanie gemacht *Hofknicks mach*. Rezept war supergenial einfach, Teig toll, nur wir haben 11 statt 8 Klöße gemacht und die Garzeit war mit 12 Minuten noch zu lang. Nach 5 Minuten schwammen die Teile oben und wir hätten sie eigentlich rausnehmen sollen. Das nächste mal sind wir schlauer. Geschmeckt haben sie wunderbar. Für mich gab es dazu Rotkohl. Lecker!

Bitte entschuldigt die Qualität, aber angesichts der Umstände war kein schöneres Foto möglich. Das Rezept der Kartoffelknödel findet ihr hier.

Bitte entschuldigt die Qualität, aber angesichts der Umstände war kein schöneres Foto möglich. Den Blogbeitrag zu den veganen Kartoffelklößen findet ihr hier.

Meine Männer haben sich die Teile am nächsten Tag aufgeschnitten, in der Pfanne gebraten und mit Zimtzucker bestreut gegessen. Mein Sohn war begeistert und will unbedingt mal wieder Klöße haben.

Dann gab es noch einen Tag den Süßkartoffel-Spinat-Salat, allerdings dieses mal gemischt mit Süßkartoffeln und normalen Kartoffeln. Schmeckte auch herrlich. Am nächsten Tag waren wir bei Freunden eingeladen. Es gab Raclette. Und wäre ich standhaft geblieben, hätte ich keinen Käse genommen. Aber weil dieses mal ein ganz besonders seltsames Weihnachten hier war…

Ja, das war es dann auch schon mit Weihnachten. Irgendwie ist das dieses Jahr ausgefallen. Ich hätte so gern mehr Plätzchen gebacken. Nur war einfach keine Zeit und Muße dieses mal. Aber die Schokospitzen von Gräfe taten es auch, die im obligatorischen Weihnachtspaket der Schwägerin sind und auf die ich mich immer freue wie Bolle. Im Prinzip sind das mit Marmelade gefüllte Lebkuchen mit Schokoüberzug. Zum Reinsetzen lecker! Die sind zwar nicht ganz vegan, wegen des Schokoladenüberzugs, aber da es Zartbitter ist, ist der Milchanteil nicht ganz so hoch. Aber weil es dieses Jahr hier ein besonders seltsames Weihnachten war…

Im Moment bruzelt übrigens ein veganes Chili auf dem Herd und wird unser Silvesterschmaus. Dafür habe ich nach dem Tipp einer alten Veganerin die eingeweichten Sojaschnetzel auf ein Backblech ausgebreitet unterm Backofengrill geröstet und bin nun gespannt, ob das gut schmeckt.

Ach ja, die Gewichtsentwicklung gehört ja eigentlich auch noch in den Rückblick. Aber das kommt dann morgen. Da muß ich ja auch noch was zu erzählen haben. 😉 Ihr dürft also gespannt sein.

Und jetzt wünsche ich euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und dass die Neujahrsvorsätze nicht ganz so hart ausfallen. 😉

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2 Gedanken zu „Weihnachten im Hause Britta

  1. Du bist fertig? Die Arbeit ist abgeschlossen, ausgedruckt, abgeschickt? Wie wunderbar! Glückwunsch!!! Und Respekt für’s Durchhalten!!!! Gut gemacht liebe Britta! Sehr gut!

    Wir haben Dich zurück! Und das freut uns riesig!

    Wir wünschen Dir einen entspannten Tag und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    LG
    AnDi

    • Hallo AnDi, ja, zurück trifft es gut. Zurück im Leben. So fühlt es sich an. Danke für die Glückwünsche. Und nachher komme ich bei euch noch ein bißchen stöbern, was sich so auf dem Schlemmerbalkon getan hat in den letzten Wochen.
      LG, Britta

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