Mandelmakronen (vegan)

Aus Kicherschnee lassen sich auch Makronen herstellen. Ich hab’s probiert. Und finde sie gelungen… wenn die Verkerssituation mit nicht einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. 😦 Das Rezept der Haselnussplätzchen habe ich dafür ein wenig abgewandelt und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Das Rezept ist denkbar einfach und die Herstellung der 50 Mandelmakronen dauert (ohne Backzeit!) etwa 35 Minuten. Da der Kicherschnee aber keine hohen Temperaturen verträgt, müssen die Makronen lange trocknen, bis sie schön durchgebacken sind. Aber die Niedriggarmethode liefert gute Ergebnisse…. nur eben nicht für Eilige oder für im Stau stehende. *seufz*

Aber jetzt mal von Anfang an…. Zuerst wird aus dem Kichererbsenwasser mit Backpulver und Johannisbrotkernmehl der Kicherschnee hergestellt. In meiner Küchenmaschine dauert das etwa 1-2 Minuten. Von den Mandeln legt ihr 50 Stück beiseite für die Dekoration. Der Rest wird gerieben. Ich mache das ganz fix in meinem Mr. Magic. Puderzucker und geriebene Mandeln hebe ich portionsweise unter den Kicherschnee. Dabei fällt der Schnee ein wenig zusammen, bleibt aber prinzipiell stabil. Es knistert anfangs nur ein wenig, also nicht erschrecken. Die Masse wird in einen Spritzbeutel gefüllt und auf die ausgelegten Oblaten gespritzt. Anschließend kommt auf jede Makrone eine Mandel drauf.

Sie laufen ein wenig auseinander, also besser mittig einen Klecks setzen.

Sie laufen ein wenig auseinander, also besser mittig einen Klecks setzen und nicht zu lang stehen lassen.

Und dann ab in den Ofen bei 100°C Umluft für mehrere Stunden. Ich habe mich an die Zeit mit den Haselnussplätzchen gehalten und gehofft, dass etwa 2 Stunden ausreichen. Gelegentlich habe ich anfangs die Ofentür geöffnet, damit der Dampf herauskann Lasst sie zum Aufbewahren wie die Haselnussplätzchen am besten offen stehen. So werden sie nicht knatschig sondern nur noch ein wenig knuspriger, wie Baiser.

Schwungvoll das Blech zum Ofen getragen... ups, die Oblaten rutschen ganz schön durcheinander.

Schwungvoll das Blech zum Ofen getragen… ups, die Oblaten rutschen ganz schön durcheinander!

  • 120ml Kichererbsenwasser (denn’s)
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 1/2 TL Johannisbrotkernmehl
  • 150g ganze Mandeln (ungeschält)
  • 100g Puderzucker
  • 50 Backoblaten

Und an dieser Stelle hätte ich euch auch gerne genauso tolle Bilder von den fertigen Plätzchen gezeigt. Ich habe brav den Wecker auf zwei Stunden gestellt und dann den Junior zum Sport gefahren. Es hätte alles wunderbar gereicht, wenn nicht der Berufsverkehr mit dem Weihnachtsbesorgungsverkehr und dem Weihnahtsfeier-Glühweintreffenverkehr zusammengekommen wäre. So stand ich im Stau und stand und stand… und konnte nicht genau schauen, wann ich die Plätzchen rausnehmen muss. Exakt zum Weckerklingeln kam ich zur Tür hinein… ja, das war mutig, ich gebe es zu… und leider wurde der Mut nicht belohnt. Sie waren zu dunkel und zu trocken geworden. Ob es am Backpulver lag, oder doch nur einfach an der Zeit? Und so sehr ich auch bittelte und bettelte, keines der angebräunten Makrönchen wollte vor die Kamera. Da war nichts zu machen. Ganz schön eitle Teilchen, diese Mandelmakronen.

Das nächste mal werde ich nur 90 Minuten Backzeit veranschlagen. Und WENN sie was geworden wären frage ich mich: Wofür braucht man eigentlich noch Eier? 😀

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5 Gedanken zu „Mandelmakronen (vegan)

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