Vorbereitungen für die Woche

Wochenvorbereitunge EyecatcherWer schon einmal auf meinen Wochenpan geschaut hat kann erahnen, dass ich diese Woche schon früh anfangen muss mit den Vorbreitungen. Zum einen musste mein wundervoll selbst hergestelltes Piffi Alrydda wegen Mottenbefall vor einigen Monaten das Zeitliche segnen und so steht nun an, neues zu produzieren. Zum zweiten will ich Steffis Veta ausprobieren und ihn in einem klasischen Gericht mit Gemüse und Couscous verwenden.

Punkt eins: Veta

Für den Veta muss ich ganze 5 Tage Vorbereitungszeit einplanen. Ganz schön knapp, denn ich muss umstellen. Der Lieblingsmann will unbedingt Köttbullar mitessen und so gibt es die schwedischen Hackbällchen (unvegan) erst am Donnerstag. Aber noch reicht es ja, weil ich heute Mittag angefangen und zwei Tofuscheiben in Salzlake eingelegt habe. Ich bin sehr gespannt, denn meine Schachtel fasste keine 400ml Wasser… es floss über den Rand, weil ich allzu schwungvoll und unbedarft nach Wird-schon-passen-Manier alles Salzwasser hineinkippte. Ja, da floss die Lake dahin. Und ich war nicht sicher, ob der Gesamtsalzgehalt oder der relative Salzgehalt wichtig ist.

Zunächst werden Tofuscheiben 3 Tage lang in Salzlake eingelegt.

Schritt 1: Tofuscheiben 3 Tage lang in Salzlake einlegen.

Keine Ahnung von was ich rede? Tröstet euch, ich auch nicht so ganz. Aber ich hoffe, dass meine Entscheidung zum Gesamtsalzgehalt das in letzter Hoffung hinterhergekippte Salz nicht alles verdirbt und der Veta doch gelingt. Drückt mir mal die Daumen!

Punkt 2: Piffi Alkrydda

Im Winter Sellerieblattwerk zu bekommen grenzt an Unmögliches.

Im Winter Sellerieblattwerk zu bekommen grenzt an Unmögliches.

Das Schwedengewürz gestaltete sich schon im Vorfeld schwierig. Auf der Suche nach frischen Sellerieblattwerk, welches ich trocknen und vermahlen kann, wurde ich herb zurückgeworfen. Weder im Bioladen, selbstverständlich meine erste Adresse wenn es um essbares Blattwerk geht, noch auf dem Wochenmarkt waren simple Bätter von Selleriepflanzen zu bekommen. Ich hätte dieses ansonsten zum Abfallprodukt degradierte Übrigbleibsel sogar bezahlt! Man versicherte mir, dass um diese Jahreszeit auch nicht damit zu rechnen sei. Ja Herrschaftszeiten! Wollen mir alle sagen, dass die im Winter im Gewächshaus ohne Blätter wachsen? Also gab ich mich geschlagen und schickte den Lieblingsmann am Samstag los, Selleriesalz zu besorgen. Die erste Hürde ist nun genommen.

Die zweite Sache ist Zwiebelpulver. Auch das kann man kaufen, klar. Aber ich wollte es selber machen. Wie das geht habe ich ja schon einmal hier geschrieben. Denn ihr ahnt es schon, das bereits hergestellte hatte… tatata… tierische Besucher bekommen. Und so muss neues her. Im Moment trocknen also ein paar Zwiebelscheiben auf einem Backblech im Ofen und werden dieses mal bei 60°C getrocknet. Das dauert sicher länger, ist aber schonender und ich hoffe auf genausogutes Ergebnis.

Zwiebelpulver: In dünne Scheiben geschnittene Zwiebeln trocknen und vermahlen.

Zwiebelpulver: In dünne Scheiben geschnittene Zwiebeln trocknen und vermahlen.

Punkt 3: Knobizitchallenge

Seit einer Woche nun genehmigten wir uns täglich einen Knobizit. Puh, also geschmacklich finden wir es beide keine Offenbahrung. Und seltsam ist auch, dass ich ein bis zwei Stunden danach höllisch Kopfschmerzen bekomme. Ich habe deshalb den Versuch abgebrochen. Denn es war schon ziemlich deutlich, weil egal zu welcher Uhrzeit wir es zu uns nahmen, kurz darauf brummte mir, die ansonsten quasi nie  Kopfschmerzen hat (ich weiß, ich bin ein glücklicher Mensch), die Birne dermaßen, dass ich sogar einmal Einschlafschwierigkeiten hatte. Sowas kann nicht gesund sein, oder?

Punkt 4: Ausblick

Ich habe ja vor ein paar Tagen schon angekündigt, dass ich ein Caipirinha-Tiramisu plane. Die unvegane aber immerhin eifreie Variante haben wir am Wochenende verspeist und waren wirklich angetan. Nun geht es an die Arbeit des veganisierens. Ich bin gespannt, ob ich es genauso gut hinbekomme und wie schnell ich erfolgreich berichten kann. Jedenfalls wenn die ersten Sonnenstrahlen die Erde wärmen, möchte ich euch diesen sommerfrischen Nachtisch vorstellen.

Und nun noch ein Schmankerl aus dem heutigen Küchenalltag. Manchmal laufen einem witzige Gesichter beim Kochen über den Weg. Kennt ihr das auch? Ich hatte mal ein Eiergesicht, ein Pizzagesicht, und heute ein Zwiebelgesicht. Ich gebe zu, ich finde sowas immer witzig.Zwiebelgesicht

Ich wünsche euch einen schönen Start in die kommende Woche!

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7 Gedanken zu „Vorbereitungen für die Woche

  1. Die Challenge abzubrechen war die richtige Entscheidung! Kann nicht gesund sein, wenn man das Kopfweh so eindeutig zuordnen kann!
    Hihihi, was die Gesichter angeht: die kennen wir auch! Tauchen auch bei uns immer wieder mal auf! 😀 😀
    LG
    AnDi

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