Piadina Romagnola

Piadina Romagna EyecatcherPiadine sind eine Art italienische Tortillas, die aus einem backpulverhaltigen Weizenmehlteig traditionell in einer Terakottapfanne oder auf einer einfachen Steinplatte zubereitet werden. In Originalrezepten gibt Schmalz dem Teig Geschmeidigkeit. Das ganze geht aber auch vegan, mit Olivenöl.

Eigentlich wollte ich Wraps machen. Aber ich hatte beim Einkaufen nicht genau hingeschaut und versehentlich diese italienischen Teigfladen mitgenommen, Piadina Romagna Packungdie es neulich bei Aldi Süd im Angebot gab. Hätte ich doch mal besser gelesen. Alles war schön hingerichtet: Avocado-Kichererbsencreme, Ajvar, Salat geschnitten, Avocado gewürfelt und gewürzt, Paprika geschnitten, Kichererbsen gekocht und für meine Männer Hähnchenbrust-Stückchen angebraten. Jetzt nur noch die Teigfladen kurz erwärmen…. Aber was ist das? 3 Stück? Und dann auch noch so dick? Äääh… die kann man doch gar nicht rollen.

Kurzerhand haben wir dann halt nicht gerollt sondern geschichtet und uns hinterher schlau gelesen. In der Packung befand sich nämlich eine Spezialität Norditaliens, genauer gesagt der Romagna, ein kleiner Teil im Osten der Emiglia Romana. Hier findet ihr als Beispiel das Rezept eines original-italienischen Vegan-Blogs (www.veganblog.it):

  • 500 g Weizenmehl
  • 6 EL Olivenöl
  • 2 Teelöffel Salz
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 250 ml warme Sojamilch

Aus den Zutaten wird ein Knetteig hergestellt. Dieser darf nicht zu stark geknetet werden, da er sonst beim Ausbacken Blasen bildet, verrät die Autorin. Vom Teig werden dann kleine Fladen ausgerollt. Je nach Region sind diese eher 1-2mm dünn oder dicker, so 3-5mm. Das klingt gar nicht so schwer. Vielleicht mache ich es wirklich mal demnächst selbst.

Wollt ihr jetzt noch einen Blick auf meine (niederländisch hergestellte *hüstel*) Piadina Romagnola werfen?

Piadina Romagna

Meine Füllung war rein vegan. Klassischerweise wird eine Piadina mit Gemüse, Käse und Salami oder Schinken gefüllt.

Wir fanden, es hat herrlich geschmeckt. Allerdings waren die gekauften Fladen ziemlich zäh. Wir vermuten, dass sie frisch wesentlich besser schmecken. Eventuell ist es auch anzuraten, sie tatsächlich zum Erhitzen in die Pfanne zu schmeißen und nicht, wie wir es getan haben, in der Mikrowelle aufzuwärmen? Wer kennt es, hat es schon selbst gemacht und kann mir Tipps geben?

Manchmal hat es doch sein Gutes, sich beim Einkauf zu vergreifen. 😀 Durch Umwege wird die Welt eben doch ein Stückchen größer.

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6 Gedanken zu „Piadina Romagnola

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