Kokossahne – ein Versuch

Kokossahne 1Kokossahne ist eine herrliche Alternative zu herkömmlicher Sahne oder auch zu Sojasahne. Sie braucht nur ein wenig Vorbereitung. Und wie ich nun weiß, ein wenig Salz und nicht viel Zeit. Heute berichte ich euch von meinem ersten Versuch und erzähle, wie man es besser nicht machen sollte.

Im Moment habe ich erhöhten Bedarf nach Süßem und bin ständig auf der Suche nach naschbarem Backwerk. Deshalb habe ich für den Lieblingsmann und mich heute kurzerhand ein Schälchen Apfelcrumble gebacken. Da keine Dinkelflocken mehr im Haus waren, wurde einfach das crunshige Schokomüsli vom Sohn dafür verwendet. Natürlich habe ich den Zucker im Rezept dann reduziert. Man muss es ja nicht übertreiben. 😉

Von der gestrigen Asiapfanne hatte ich extra die Kokossahne übrig behalten, weil ich unbedingt mal probieren wollte, diese aufzuschlagen. Wer nicht weiß was das ist: So bezeichnet man das, was sich in einer Dose Kokosmilch oben absetzt. Nur Kokosmilchen ohne Emulgatoren sind dafür verwendbar, also unbedingt auf Bio-Ware achten. Das Foto im Beitrag von Sinas Welt hat mir jedenfalls so gut gefallen, es schien so einfach, warum also nicht mal versuchen? Die Kokossahne war gut durchgekühlt, aber für die 2 EL eine Metallschüssel…. hm, wie soll das gehen? Also habe ich es in einen hohen Rührbecher gefüllt und mit dem Handmixer drauflosgeschlagen. In Nullkommanix war aus der krümeligen Masse ein cremiger Brei geworden. „Aber ist das schon die gemeinte Sahne? Da ist ja keine wirkliche Volumenvergrößerung zu beobachten.“ Ich schlug weiter, in der Hoffnung gleich einen wunderbar fluffig-weißen Kokossahneberg vor mir zu haben. Aber Pustekuchen! Es wurde nicht mehr, dafür aber flüssiger, weil wärmer. Und so richtig weiß ist es auch nicht, eher etwas gräulich. Ich gab schnell noch eine Prise Zucker hinzu und fertig war unser Kokossahne-Experiment.

Kokossahne 2

Apfelcrumble mit Kokossahen

Geschmeckt hat die Kokossahne auf jeden Fall gut. Sie roch nach stark Kokos, gab mit dem Kuchen zusammen dieses wunderbar sahnige Gefühl im Mund, schmeckte aber interessanterweise nur hauchzart kokos-artig. Sie stahl dem Crumble geschmacklich jedenfalls nicht die Show, sondern ergänzte das Erlebnis. Nur das nächste mal füge ich auf jeden Fall noch etwas Salz hinzu, wie im Rezept angegeben.

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Ein Gedanke zu „Kokossahne – ein Versuch

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