Gärtnerfreuden 2016 – Erntezeit!

Heute melde ich mich zurück aus dem Urlaub. Ich hoffe ihr seid auch wohlbehalten über die heißen Tage gekommen. Unsere Nachbarn waren so nett und haben unseren Superschmelz-Kohlrabi gut gepflegt, ihm jeden Tag gut zugeredet und immer schön gewässert. Heute nun konnte ich nicht mehr an mich halten und wollte unseren Kohlrabi probieren. Also frisch ans Werk und ans Beet gestellt. Wollt ihr mal mitkommen?

Zwei der fünf Knollen, die tatsächlich was geworden sind.

Zwei der fünf Knollen, die tatsächlich was geworden sind.

Der Superschmelz wurde auf dem Samentütchen ja beworben mit „kann bis zu 50cm groß werden“. Ich muss zugeben, die Größe finde ich enttäuschend. Von solchen Durchmessern sind die Knollen weit entfernt. Keine hat bisher die 10cm-Marke geknackt. Aber sie sind alle in den letzten Wochen nicht merklich größer geworden. Wie es aussieht, gehöre ich nicht zu den dümmsten Bäuerinnen. 😀

Die kleine Schnecke fand meine Kohlrabiknolle auch superlecker!

Die kleine Schnecke fand meine hoch über dem Boden thronende Kohlrabiknolle auch superlecker! Da oben ist die Luft besser, gell?!

Leider ist eine Knolle angeknabbert worden und ist aufgesprungen. Oder zuerst aufgesprungen und dann angekabbert… wer weiß das schon. Ich konnte aber eine Hälfte davon noch verwenden. Die beiden anderen waren aber wunderbar. Und da ich es mit dem Kohlrabiblattpesto innzwischen aufgegeben habe, bekommen die Meerschweinchen einer Freundin nun alle zarten und selbstverständlich ungespritzen Blätter meiner Knollen. Ich habe nämlich einfach mal eines der zarten inneren Blätter pur probiert und gemerkt, dass das einfach der Geschmack des Blatts ist, der mir nicht behagt. Also mal zu einem normalen Basilkumpesto oder in einen Smoothie dazu, ok. Aber nicht mehr pur. Nun ja, die Schweinis finden Kohlrabiblätter jedenfalls eine Delikatesse und sind mit ihnen zwischen den Backen quasi im siebten Tierhimmel.

Angeblich hätte man die Knollen nach 12 Wochen ernten können. *hust* Ich habe sie am 1.3. gesäht, Anfang Mai ins Frühbeet und Mitte September geerntet. Das sind wohl deutlich mehr als 12 Wochen. In den letzten 5 Wochen sind sie aber nur unmerklich gewachsen. Aber immerhin kann ich bestätigen, dass keiner der drei holzig war. Wenigstens da hat die Beschreibung Wort gehalten.gaertnerfreuden-ernte-kohlrabi-groesse

Verarbeitet wurden die Knollen zu nichts Aufregendem. Einfach als Kohlrabi in weißer Soße und dazu Kartoffelbrei.

Und was tat sich sonst in meinem Gemüsegarten? Kaum zu glauben, aber es wuchs in unserem Urlaub ein Zucchino, das doch tatsächlich eine stattliche Größe erreichte. Pardauz!, die reichte glatt für eine ganze Mahlzeit. Wie ich sie verwendet habe könnt ihr hier nachlesen. Den Tomaten tat die Düngung gut und sie haben ihre Grünkragenkrankheit abgelegt. Die Paprika hat uns eine zweite Ernte beschert und ich kann sagen, selbst die knackigste Paprika aus dem Laden kommt nicht an die Knackigkeit einer frisch geernteten Frucht heran! Probiert es mal aus, Paprika lassen sich auch gut im Kasten ziehen.

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Ein Zucchini, frisch geerntete Paprika, eine Zwiebel die sich noch vom letzten Jahr in unserem Beet fand und dort offensichtlich vergessen wurde und die Tagesernte an Tomaten.

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