Sonntagskuchen: Apfelrosen

sonntagskuchen-apfelroeschen-eyecatcherHeute möchte ich euch eine einfache aber wirkungsvolle Deko-Bäckerei vorstellen, mit der ihr eure Kaffeetafel auf einfache aber effektive Weise aufhübschen könnt: Blätterteig-Apfelrosen. Keine Angst, es sieht komplizierter aus als es ist. Ihr braucht dafür nur einen Fertigblätterteig und 1- 1½ Äpfel, gerne auch rotfleischige Sorten wie z.B. Idared, Redloves oder Baya Marisa. Aber es geht natürlich genauso mit allen anderen Äpfeln. Was ich euch hier zeige ist mein allererster Versuch, also traut euch!
Die Zubereitung ist mit 20 Minuten und einer Backzeit von ebenfalls 20 Minuten wirklich schnell erledigt. Es bedarf nur etwas beherztem Einrollen, ohne zu viel Perfektionismus, falls der Blätterteig am Anfang mal reißt. Je dünner ihr die Apfescheiben schneiden könnt (Ungeübte nehmen einen feinen Hobel), desto effektvoller wird es und desto einfach ist es zu rollen.

Sehr dünn mus man sie schneiden, dann ist das Einrollen überhaupt kein Problem. Anschließend in Zitronenwasser weich garen.

Sehr dünn mus man sie schneiden, dann ist das Einrollen überhaupt kein Problem. Anschließend kurz in Zitronenwasser weich köcheln. Hier übrigens ein Idared.

Und so macht ihr die Apfelrosen: Eine kleine Schüssel mit Wasser bereitstellen und den Saft einer halben Zitrone hineingeben. Äpfel halbieren und aus den Hälften mit einem spitzen Messer das Kerngehäuse entfernen. Anschließend vom Stiel zum Strunk in sehr sehr feine (!) Scheiben schneiden oder hobeln und ins Zitronenwasser geben. Die Apfelscheiben in der MiIkrowelle 2-3 Minuten garen.

Die gearten Apfelscheiben werden getrocknet und auf den Teig drapiert.

Die gegarten Apfelscheiben werden abgetrocknet und auf den Teig drapiert. Anschließend die untere Teighälfte umschlagen.

Ein Muffinblech mit 5 Papierförmchen auslegen oder mit etwas Öl oder Margarine bis zum Rand hoch einfetten und den Backofen auf 200°C vorheizen.

Die Blätterteigplatte der Länge nach in 5 gleich breite Streifen schneiden. Die Scheiben einzeln entnehmen, auf einem Küchenkrepp oder Handtuch abtrocknen und mit der Rundung nach außen überlappend auf den Streifen legen, dass etwa die Hälfte der Scheibe über den Teigrand herausragt.

Die fertigen Leisten einrollen und in ein gefettetes Muffinblech stecken. Sollte der Teig gerade am Anfang etwas reißen, ist das kein Problem. Einfach schnell weiterrollen.

Die fertigen Leisten einrollen und in ein gefettetes Muffinblech stecken. Sollte der Teig gerade am Anfang etwas reißen, ist das kein Problem. Einfach schnell weiterrollen.

Schon vor dem Backen sieht es richtig hübsch aus.

Schon vor dem Backen sieht es richtig hübsch aus.

Die Teigplatte umklappen, so dass die Äpfel etwa zur Hälfte bedeckt sind, und den Teig leicht andrücken. Dann die Reihe von einer Seite einrollen und das so entstandene Röschen sofort in das Muffinblech stecken.

Die restlichen 4 Streifen ebenso verarbeiten und alle Röschen im Blech für 20 Minuten backen.

Solltet ihr die Röschen für ein Buffet mitbringen, könnt ihr sie besser in Papierförmchen ins Blech stecken. So lassen sie sich nach dem Backen leichter entfernen. Denn nur im Blech direkt kann es schon mal hängen bleiben. Dann den Teig vorsichtig mit einem Messer vom Rand lösen. Ihr solltet die Röschen auch wirklich sofort nach dem Backen aus dem Blech nehmen, da sonst der Teig durchweicht und matschig wird.

Ei echter Hingucker!

Ein nechter Hingucker!

Die Apfelrosen aus der Form nehmen und auf einem Rost abkühlen lassen. Aus Puderzucker und etwas Apfelkochwasser einen Guß bereiten. Wer will kann diesen auch mit einem Spritzer Rosenwasser aromatisieren. Auf den abgekühlten Backkunstwerken die Ränder der Apfelscheiben mit ein wenig Zuckerguß beträufeln.

Und hier noch die Zutaten für 5 Stück:

  • 1 Blätterteigplatte
  • 1- 1½ Äpfel
  • Saft einer halben Zitrone
  • kleine Schüssel mit Wasser
  • 1-2 EL Puderzucker
  • 1 Spritzer Rosenwasser (wer will)
  • 1 Muffinbackblech
  • Papierförmchen oder Fett

Übrigens: Das Apfelkochwasser gab es hier mit dem restlichen Puderzuckerguß gesüßt noch als Apfeltee. 😉 Die roten Äpfel hatten es herrlich rot gefärbt.

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