Sonntagsschmankerl: Waldbaden

waldbaden-eyecatcher-moosShinrin Yoku ist japanisch und bedeutet waldbaden. Es ist wissenschaftlich untersucht und wird vom japanischen Gesundheitssystem sogar gefördert. Was man dabei macht? Kurz gesagt: Atmen, riechen, sich einfach im Wald aufhalten. Denn in der Waldluft sind Stoffe – man vermutet, es sind im Wesentlichen Terpene – enthalten, die sich positiv auf unser Immunsytem auswirken. Insbesondere die bei Langzeitstress erhöhte Menge des Stresshormons Cortisol soll dadurch verringert werden. Wie häufig man sich allerdings im Wald aufhalten muss, damit dieser Effekt deutlich wird, konnte ich nicht herausfinden. Wer will kann sich ja selbst durch die wissenschaflichen Artikel zum Thema „forest therapy“ wühlen. Ich zeige euch lieber eine paar Bilder vom Waldbaden.

Gefunden habe ich das übrigens bei einer Fernsehsendung diese Woche. Und weil wir heute in der Pfalz neuen Wein besorgt haben, sind wir kurzentschlossen an den Rand gefahren und haben ganz bewusst eine dreiviertel Stunde Waldbaden gemacht. Wir sind durchs Unterholz gestiefelt auf der Suche nach schönen Pilzen. Was die Natur so an Farben und Formen zustandebringt ist schon einzigartig!

Der Flaschenstäubling scheint nicht von dieser Welt!

Der Flaschenstäubling scheint nicht von dieser Welt!

EIn Kiefernspeitäubling leuchtet knallrot. Er verblasst ins rosafarbene wenn er älter wird.

Ein Kiefernspeitäubling leuchtet knallrot. Er verblasst ins rosafarbene wenn er älter wird.

Auch der rötliche Lacktrichterling kann mit einem Farbenspiel aufwarten.

Auch der rötliche Kiefern-Lacktrichterling kann mit einem Farbenspiel aufwarten.

Der Maronenrhrling, auch Braunkappe genannt ist eßbar. Diese hier waren aber alt und sicher schon das Festmahl von Käfern und Larven.

Der Maronenröhrling, auch Braunkappe genannt, ist eßbar. Diese hier waren aber alt und sicher schon das Festmahl von Käfern und Larven.

Auch der Kuhröhrling ist essbar, allerding eher fad im Geschmack.

Auch der Kuhröhrling ist essbar, allerdings eher fad im Geschmack.

Bei diesem Bild denke ich unweigerlich ans Hobbitland aus Herr der Ringe. Keine Ahnung warum.

Bei diesem Bild denke ich unweigerlich ans Elbenland Lothlorien aus Herr der Ringe. Keine Ahnung warum.

Und hier habe ich sofort die Auenland-Melodie im Kopf.

Und hier habe ich sofort die Auenland-Melodie im Kopf.

Was diese kleinen Freunde wohl gerade so tuscheln, während sie die Köpfe zusammenstecken?

Was diese kleinen Freunde wohl gerade so tuscheln, während sie die Köpfe zusammenstecken?

Und ihr? Heute auch schon den Cortisolspiegel gesenkt? Nein? Dann ab in den Wald mit euch!

 

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Über brittlebrick

Ich heiße Britta, bin 2014 zur veganen Ernährung gekommen und bezeichne mich selbst als Teilzeitveganerin. Ich interessiere mich generell für Ernährung, bin verheiratet und habe einen Sohn, der mein schäfster Kritiker ist und die Rezepte auf Familientauglichkeit testet. ;)

2 Gedanken zu „Sonntagsschmankerl: Waldbaden

  1. Tolle Aufnahmen!

    Im Wald und der Natur im allgemeinen steckt mehr als viele Menschen zugeben wollen!

    Wir haben letztens das Buch „Der Biophilia-Effekt“ gelesen, da kommt das Waldbaden auch drin vor.

    Wir werden das Buch demnächst mal in unserer neuen Rubrik vorstellen. 🙂

    Liebe Grüße
    AnDi

    • Oh, da bin ich ja mal gespannt auf eure Buchvorstellung. Interessant, dass ihr auch kürzlich auf waldbaden getoßen seid. Ich dachte beim ersten mal, ich hätte mich verhört. 😀
      Danke für das Lob. ❤

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