Vegan quick & dirty: Indisches Curry mit Kurkuma-Reis

indisches-curry-mit-kurkuma-reis-topfKräftiggelber Reis, knackig grüne Bohnen, rote Paprika, orangefarbene Karotten… Indien verbinde ich gerne mit Farbigkeit, auch wegen des Holi-Fests. Aber auch wegen der dort sehr farbenfrohen Kleidung, die sowohl Frauen wie Männer tragen. Vermutlich hat mich das heute inspiriert, als es superschnell gehen musste. Eigentlich wollte ich Resteessen für zwei Personen machen, aber der Lieblingsmann kündigte sich kurzentschlossen an und so hatte ich noch 20 Minuten Zeit ein Mittagessen für uns drei auf den Tisch zu bringen. Also in den Vorratsschrank geschaut, wo mein Blick auf das Glas Indisches Curry von Alnatura fiel. Meine Rettung!

indisches-curry-mit-kurkuma-reis-produktfoto-vorderseiteErst letzte Woche hatte ich spontan zugegriffen beim Einkauf. Das Produkt ist nicht als vegan gekennzeichnet, aber ich konnte nichts unveganes auf dem Etikett erkennen. Vermutlich wird also bei irgendeinem Herstellungsverfahren eines Inhaltsstoffes tierisches verwendet. Wer dies ablehnt, für den ist das Gericht natürlich nichts. Ich gebe mich damit aber zufrieden und stelle euch heute mein farbenfrohes indisches Curry vor, das in weniger als einer halben Stunde servierfertig auf dem Tisch steht.

  • 250g Reis
  • 500ml Wasser
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Sesamöl
  • 1 große Karotte (180g)
  • 2 rote Paprika
  • 2 mittelgroße Kartoffeln (250g)
  • 1 Glas Kichererbsen
  • 1/2 Stange Lauch
  • 1 handvoll grüne Bohnen (frisch oder TK-Ware)
  • 1 Glas Indisches Curry (Alnatura)

Den Reis waschen und mit Wasser, Salz und Kurkumapulver aufsetzen. Eine Pfanne mit Öl erhitzen, die Karotte fein würfeln und dünsten. Paprika putzen, in mundgerechte Stücke schneiden und zu den Karotten geben. Kartoffeln schälen, würfeln und mit den grünen Bohnen zusammen in die Pfanne geben. Nun das ganze 10 Minuten dünsten. In der zwischenzeit den Lauch in feine Ringe schneiden und waschen. Die Kichererbsen abschütten (Wasser aufheben, in der Weihnachtszeit kann man herrlich Makronen davon machen!). Fertigsoße, Kichererbsen und Lauch zugeben und nur kurz aufkochen.

Geht doch echt schnell, oder?

Der mit Kurkuma gefärbte Reis schmeckte dem Kind besser als Safranreis, der ja eine leicht bittere Note hat.

Der mit Kurkuma gefärbte Reis schmeckte dem Kind besser als Safranreis, der ja eine leicht bittere Note hat.

Juniors erster Ausruf: „Oh, gelber Reis. Toll!„, der Lieblingsmann quittierte mit „Das sieht ja lecker aus.“ und wir fanden alle drei, es hat wirklich wunderbar geschmeckt. Die Soße war angenehm ungesüßt und nur mäßig gesalzen. Das findet man nicht oft bei Fertigprodukten. Die Gewürze waren gut abgeschmeckt. Für Erwachsene hätte ich für noch mehr Indischfeeling eine Chilischote als Schärfe hinzugegeben. So war es ein wunderbares familientaugliches Gericht und bekommt von uns das Prädikat!

Ich könnte mir auch andere Gemüsesorten wie etwa Zucchini, Auberginen, Blumenkohl, Okra, rote Linsen oder Kürbis darin vorstellen. Laßt euch inspirieren!

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2 Gedanken zu „Vegan quick & dirty: Indisches Curry mit Kurkuma-Reis

  1. Eine wahre Farbexplosion auf dem Teller. Das muss einfach schmecken!!!

    Sieht echt lecker aus!

    Und Kurkuma kommt bei uns an fast alles ran, allein schon weil es so unglaublich gesund ist! 😉

    LG
    AnDi

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