Kürbis-Mango-Chutney

kuerbis-mango-chutney-eyecatcherAls Mitbringsl zur Silvesterfeier habe ich mich heute in die Küche gestellt und ein Chutney gemacht. Mango für die fruchtige Note, etwas Schärfe durch Chili und Ingwer und mehr Substanz durch Hokkaido-Kürbis und Orangensaft. Superfood Kurkuma gibt dem ganzen nicht nur mehr Farbe, sondern ist durch das entzündungshemmende Kurkumin auch ein Gesundmacher. Da mit Reissirup gesüßt wird, ist das Chutney sogar challengetauglich. Durch die Verwendung von Reis als Bindemittel ist es glutenfrei. Es kann pur zu Reis oder Gemüse gegessen werden oder eine Soße würzen.

Die Gastgeber vertragen keine Zwiebeln, daher habe ich Kürbis genommen. Die Säure kam durch Mango und Orangesaft hinzu, so dass ich keinen Essig verwendet habe. Alle Zutaten werden klitzeklein geschnitten. Ich würde auch empfehlen alles sehr fein zu schneiden und nicht zu reiben oder zu raspeln. So bleibt die Struktur etwas besser erhalten. Denn ein Chutney ist keine Pampe, sondern eine Soße mit weichen aber durchaus noch als stückig wahrnehmbaren Komponenten.

Die Mengen können variieren, je nach Geschmack und Verfügbarkeit können auch Gemüse oder Früchte hinzugefügt oder weggelasen werden. Auch die Schärfe könnt ihr durch Zugabe von mehr oder weniger Chili variieren. Meines ist recht scharf, weil die Gastgeber auch gerne scharf essen. Die Pflaume hatte ich z.B. noch übrig und fand sie farblich ganz passend, damit es nicht so ein orangefarbenes Einerlei wird.

Gebunden wird das ganze mit Reismehl. Ich mache für solche Mengen mein Mehl selbst. Der hier verwendete Mochi-Reis ist besonders stärkehaltig und passt geschmacklich gut zu den übrigen Komponenten. Die Menge passt in ein 300ml-Marmeladenglas.

  • kuerbis-mango-chutney-22 TL Kokosfett
  • 120g Hokkaidofleisch mit Schale (ohne Kerne)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1cm frische Kurkumawurzel
  • 2cm frischer Ingwer
  • 3cm rote Chilischote
  • 1 Pflaume
  • 100g Mangofruchtfleisch
  • ca. 70ml Orangensaft (frisch oder Direktsaft)
  • ca. 2 TL Mochireis
  • 1-2 EL Reissirup oder Agavendicksaft
  • 1 Prise Salz

Ingwer, Knoblauchzehe und Kurkuma schälen. Hokkaidoschale, Chili und Pflaume  waschen. Alles in ganz feine kleine Würfel schneiden.

In einer kleinen Pfanne oder einem Topf das Kokosöl erhitzen, Hokkaido und Knoblauch etwa 5 Minuten dünsten. Kurkuma, Ingwer, Pflaume und Chili hinzugeben und weitere 5 Minuten dünsten. Dabei gelegentlich umrühren. Mangofleisch ebenfalls kleinwürfeln und mit der Hälfte des Orangensafts zu den übrigen Zutaten geben.

Den Reis mit einer Küchenmaschine fein mahlen (Reismehl selbst herstellen). Wer das nicht kann, nimmt normales käufliches Reismehl (zur Not geht sicher auch Speisestärke) Die Hälfte des Mehls unterrühren und kurz mit aufkochen. Der Rest Mehl und Orangensaft kann nach Belieben zugegeben werden. Ihr könnt auch nur ein Teil verwenden, falls die Soße zu suppig oder zu fest wird. Nicht jeder Reis hat die selben Bindeeigenschaften. Also etwas damit spielen. Wenn das Chutney 3 Minuten länger köchelt schadet es nichts.

Am Schluss noch mit etwas Salz und Reissirup abschmecken und noch heiß in ein ausgespültes Schraubdeckelglas oder eine Weithalsflasche füllen und sofort verschließen. So sollte sich das Chutney im Kühlschrank problemlos 2 Wochen halten.

Zubereitungszeit etwa 30 Minuten. Ein kleines feines veganes Mitbringsel.

Zubereitungszeit etwa 30 Minuten. Ein kleines feines Mitbringsel.

Oder wie wäre es mit einem Mangochutney mit Currynote…?

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