Eiersalat, vegan

Wenn alle Welt fieberhaft versucht, die geschenkten hartgekochten und gefärbten Ostereier zu verputzen, kann schon mal ein Eiersalat als Resteverwertung in die engere Wahl kommen. Da läuft mir dann gelegentlich schon das Wasser im Mund zusammen. Aber das ganze geht auch vortrefflich vegan! Schon lange mal wollte ich Björn Moschinskis veganen Eiersalat nachmachen. Heute nun ist der Tag gekommen, an dem ich es versucht habe. Aber nicht, weil ich so viele Eier übrig habe, sondern weil mein Mann Eiersalat liebt.

Da wollte ich ihm den Gefallen tun und mirzuliebe das ganze eifrei versuchen. Gesehen habe ich die Zubereitung, als Moschinski bei TV total (ja, lang ist’s her) zu Besuch war. Björn Moschinski schlug sich wacker und machte mir Appetit auf diesen Eiersalat ganz ohne Ei. Ich hatte schon 2015 das vegane Zwiebelmett von Moschinski probiert, das in der Sendung ebenfalls vorgestellt wurde. Ich konnte gar nicht so schnell gucken, wie die Brotscheiben von meinen Gästen verputzt waren!

Aber zurück zum Eiersalat. Die Textur liefern überkochte Nudeln. Egal welche Nudeln ihr nehmt, kocht sie in Salzwasser etwas länger als angegeben, schreckt sie danach kalt ab und hackt sie klein. So erhaltet ihr eine Konsistenz, die der von gekochtem Eiklar verblüffend ähnlich ist. Ihr könnt dafür auch übriggebliebene Nudeln verwenden und sie einfach nochmal für ein paar Minuten köcheln.

Die Tunke besteht aus Kichererbsen, Mayonnaise (Sojamilch, Öl), Senf, Kurkuma, etwas Essig und einer Prise Schwefelsalz. Sie wird im Mixer separat hergestellt und mit gehackten Zwiebeln und frischen Kräutern und natürlich den gekochten Nudeln vermischt.

Und dann heißt es nur noch genießen. Dazu passt Toast, Baguette oder eine Scheibe herzhaftes Brot. Ebenso könnt ihr Salzkartoffeln und einen Blattsalat dazu machen und so ein Mittagessen daraus zaubern.Die angegebene Menge reicht für etwa 3-4 Mittagsportionen. Frisch zubereitet schmeckt er am besten, finden wir. Der Salat lässt sich verschlossen im Kühlschrank gut 2-3 Tage aufbewahren.

  • 100g trockene Nudeln (gekocht etwa 250g)
  • 150g vegane Mayonnaise
  • 240g Kichererbsen
  • Salz
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1 Kleine Zwiebel
  • 3-4 EL gehackten Schnittlauch
  • 2 TL Senf
  • 1 EL Essig
  • Pfeffer
  • 2 Prisen Kala Namak (je nach Schwefelgehalt mehr oder weniger)

Die Mayonnaise könnt ihr nach eurem eigenen Rezept zubereiten oder fertig kaufen. Wer kein eigenes Rezept hat, nehme dises:

  • 50ml kalte Sojamilch
  • 100ml kaltes geschmacksneutrales Öl
  • 1 TL Agavensirup
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Zitronensaft

Sojamilch, Salz und Öl kurz im Mixer aufschlagen, die restlichen Zutaten vorsichtig unterheben. Ich empfehle die doppelte Menge zuzubereiten und den Rest anderweitig zu verwenden (z.B. für Spargelsalat, zu  Kartoffel– oder Lauchsalat, als Beigabe zu Kartoffelecken oder Pommes oder auf einen schönen Burger). Sie hält sich verschlossen im Kühlschrank etwa eine Woche und kann auch noch abgewandelt werden. Ich persönlich mag die Wasabinote ganz gern und gebe der Sojamilch deshalb immer noch etwas Wasabipulver zu, bevor ich Öl, Salz und Milch miteinander vermixe.

 

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