Produkttest: Voelkel BioCocktail Piña Colada

Wir haben uns am verregneten kalten Wochenendsamstag spontan für einen Familienabend vor dem Fernseher entschieden. Cheating saturday mit Cocktail und Flashdance stand auf dem Programm. Als wir beim Einkaufen nämlich vor dem Getränkeregal standen und mir die alkoholfreien Cocktails von Voelkel ins Auge stachen, kam uns der Gedanke „Das müssen wir probieren!“. Und so wurde die Gelegenheit zum Produkttesten geboren. Als dann noch Maniac im Radio lief, war auch der Film dazu gefunden.

Der Junior bekam eine Now Cola mitgebracht und der Lieblingsmann suchte sich mal wieder sein Rhabarberschorle als besonderes Highlight aus.

Voelkel-Produkte werden in Deutschland hergestellt. Finde ich sehr sympathisch und ein wirkliches Kaufargument. Auch wenn der Preis mit ca. 1.40-1.70€ für 330ml, je nach Angebot nicht gerade günstig ist. Aber für sich mal etwas Besonderes gönnen genau das richtige! Die Inhaltsstoffe findet ihr hier aufgelistet.

Das Produkt ist angeblich auch für Milchallergiker geeignet. Ich wundere mich. Denn die verwendete Kokosmilch enthält Caseinat, ein Milcheiweiss. Auch wenn die Herkunft des Caseinats ganz sicher nichttierischen Ursprungs ist, denn das Produkt ist als vegan ausgezeichnet, würde ich es als Milcheiweissallergiker trotzdem nicht anrühren! Mal wieder ein Hinweis darauf, dass vegan nicht immer frei von tierischen Allergenen bedeutet.
Das Eiweiss dient als Bindemittel. Vermutlich würde sich sonst die Kokossahne absetzen und bei einem gekühlten Getränk nicht so einfach aufschütteln lassen.

Und noch ein Inhaltsstoff fällt mir auf: Maltodextrin, ein Zucker. Ich empfinde die Verwendung verschiedener Zuckerarten als Augenwischerei. Auch wenn Maltodextrin als sogenanntes Off-Flavour bittere Beinoten kaschieren kann, es dient meist auch dazu, den Anteil von Zucker in der Nährwerttabelle zu reduzieren. Dabei schmeckt es nicht mal besonders süß. Es sind also mehr Kalorien bei weniger Süße. Wer braucht das?

Das Produkt soll eiskalt genossen werden. Ich gebe es deshalb in ein Glas voller Eiswürfel.

Man soll es eiskalt genießen. Im schön geheizten Wohnzimmer kein Problem. 😉

Der erste Eindruck: Schmeckt hervorragend, annanassig, leicht sahnig, so wie Piña Collada eben. Nur ein kleiner Hauch von „Getreide“ stört nach dem allerersten Wahrnehmen der Süße, wird aber sofort wieder verdrängt vom sahnigen Annanasgeschmack. Vermutlich ist das die Sojamilch, die so getreidig durchdringt. Mich stört es nicht.

Würde ich das Produkt wieder kaufen? Ja, eindeutig!!! Wenn ich mir mal etwas Besonderes gönnen möchte und zu faul zum selbermixen bin, dann gerne auch mal so.

Ob es alkoholfrei auch selbst zu mixen geht, werde ich demnächst mal probieren. Aber für solche Cocktails muss es warm und sonnig sein, oder?

Der Junior war anfangs von seiner Now Cola geschmacklich mal wieder nicht so angetan, hatte sich nach der halben Flasche und ohne wirkliche Alternative dann aber doch an das weniger süße gewöhnt und meinte, wenn es sein muss, trinkt er auch die. 😀 Ein schönes Bespiel dafür, dass es auch mit weniger Zucker (Now enthält etwa 20% weniger als bekanntere Nichtbio-Marken) geht und eine Sache der Gewöhnung ist.

Und zum Abschluss zeige ich euch jetzt noch meine absolute Lieblingsszene aus dem Film:

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