Gärtnerfreuden 2017 – Alles wächst und gedeiht

…na ja, manches besser, anderes schlechter. Aber so im Ganzen bin ich bisher einigermaßen zufrieden. Lasst euch heute ein wenig durch meinen Garten führen und sehen, was sich im Vergliech zum Anfang der Gartensaison so alles verändert hat.

Zuallererst die Kürbisse. 5 tolle Pflanzen hatte ich. Eine habe ich verschenkt, 2 ins Hochbeet und eine auf den Kompost. Die auf dem Kompost ist leider ziemlich schnell eingegangen. Keine Ahnung was damit ist, aber auch die in Komposterde gepflanzte Kapuzinerkresse kränkelte erst, bevor sie ganz in die Knie ging. 😦 Zum damaligen Zeitpunkt wusste ich das aber noch nicht und pflanzte guten Mutes die letzte Hokkaidopflanze in den Kompost. Leider leider, ihr ahnt es schon… sie ist gestorben.

Aber die beiden im Hochbeet haben überlebt. Sie wuchern inzwischen überall herum und nachdem ich nun beim besten Willen keinen Platz mehr finde, um die Triebe irgendwo im Beet unterzubringen habe ich aufgegeben und so wandern die Hokkaidotriebe nun durch den Garten. Zunächst kamen nur männliche Blüten. Da war nichts zu holen. Aber seit Hokki durch den Garten wandert, kommen auch weibliche Blüten und daran wachsen kleine Hokkis.

Zu unserem Bedauern finden das auch die Mäuse toll, die gleich den ersten knuddelig-süßen Baby-Hokki im zarten Alter von 4cm Größe abgefressen haben. Die possierlichen Nager feiern wahrscheinlich, dass eine unserer Katzen, der beste Mäusefänger im Haus, vor kurzem gestorben ist. (schon wieder Tod… der Titel GärtnerFREUDEN ist möglicherweise dieses mal nicht ganz so passend). Aber Hokki läßt sich nicht beirren und produziert fleißig weiter kleine Hokki-Babys. Schon zwei sind da und offensichtlich haben die Mäuse gerade anderes zu tun, als Hokkibabys zu fressen. Uns soll es recht sein.Bis zur Ernte wird es aber noch ein paar Wochen dauern. Wir warten ab.

Was wir dagagen schon fleißig ernten sind Kohlrabi. Und ja, sie sind nicht nur zahlreich, sondern nachdem ich nun auch weiß, dass man diese ziemlich tief einpflanzen muss, sitzen sie dieses mal fast perfekt auf der Erde. Na ja…. zumindest die meisten. 😀

Die Knollen sind so saftig, dass sie beim schälen manchmal sogar aufbrechen. So ein frisch geernteter und gleich verarbeiteter Kohlrabi schmeckt nochmal viel besser. Sogar die Blätter finden Verwendung: Die Meerschweinchen der Freundin lieben sie. Die Knolle auf dem Foto wurde vorhin zum Mittagessen verarbeitet: Gedünstet mit einer Soße aus Dinkelmilch, Speisestärke, Limettensaft, Fett und Hefeflocken, gewürzt mit einer Melange aus dem Kräutergarten, dazu gab es Pellkartoffeln.

Auch die 5 Tomatenstöcke sind voll mit Früchten, die langsam reif werden. Die ersten Cocktailtomaten habe ich letzte Woche frisch vom Strauch verputzt. Yummi!

In einer anderen Ecke des Gartens, beim Chilistrauch, stehen grüne und gelbe Stangenbohnen. Nur eines weiß ich jetzt: Gelbe Sorten haben den eindeutigen Vorteil, dass man beim Ernten nicht so schnell welche übersieht. 😀 Denn grüne Bohnen zwischen großen grünen Blätter auszumachen ist schon detektivisch. Kaum meine ich, ich bin fertig, dann sehe ich doch noch eine, und noch eine, und da auch noch eine… Leider produzierte unsere Chili bisher bis auf zahlreiche Blüten leider keine Früchte. Vielleicht ist ihr der bisherige Sommer einfach zu naß und kalt? Halt! Geradeeben, als ich das Foto schießen will, erkenne ich eine winzige Habanero! Kaum zu glauben, es wird vielleicht doch noch etwas. Dafür haben wir dieses Jahr mit unseren Erdbeeren Glück. Diese Aufnahme entstand gestern nachmittag. Wir ernten seit Mai immer wieder ein paar Früchtchen, genau passend für eine Müsliportion.

Der Kräutergarten ist mal wieder phänomenal. Was regelmäßiges Düngen doch ausmacht! Im Vordergrund sieht man eigentlich nur noch Basilikum und Estragon. Thymian, Petersilie, Dill, Koriander und Rosmarin verschwinden dahinter komplett.

So sah unser Kräutergarten Ende April aus:

Apropos düngen: Ich habe dieses Jahr ja erstmals Brenneseljauche angesetzt und das  Hochbeet damit gedüngt. Ich bin begeistert, wie die Pflanzen dieses Jahr dort wuchern. Ich denke im nächsten Frühjahr werde ich das wiederholen. Es war wirklich einfach. Und entgegen der Annahe des Liebelingsmannes, dass der Eimer auf immer dahin wäre, so wie das Zeug stinkt und verwest, ist unser kurzzeitig zweckentfremdeter Putzeimer doch wieder sauber geworden. 😉

Ich hoffe der Gang durch meinen Garten hat euch gefallen. Nach einer kleinen Schaffenspause werde ich nun wieder öfter was von mir hören lassen. Es steht ja auch noch die Gööck-Rezepte-Veganisierung aus. Ist nicht vergessen. Aber mein sonstiges Leben war die letzten Monate so abwachslungsreich, dass ich für Berichte von Kochen und Backen  so gar keine Zeit hatte.

Advertisements
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Einfach so von brittlebrick. Permanentlink.

Über brittlebrick

Ich heiße Britta, bin 2014 zur veganen Ernährung gekommen und bezeichne mich selbst als Teilzeitveganerin. Ich interessiere mich generell für Ernährung, bin verheiratet und habe einen Sohn, der mein schäfster Kritiker ist und die Rezepte auf Familientauglichkeit testet. ;)

6 Gedanken zu „Gärtnerfreuden 2017 – Alles wächst und gedeiht

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s