Veganer Bisquitboden für kleine Torten (20cm) oder Obstkuchenform (28cm)

Veganer Bisquitboden gebackenZu Weihnachten möchte meine Mutter eine kleine Torte backen. Und damit ich davon auch essen kann, bat sie mich, einen Bisquitboden dafür zu backen. Gesagt getan. Hier seht ihr also, wie ihr für eine kleine Kuchenform mit 20cm Durchmesser einen veganen Bisquitboden herstellen könnt. Eigentlich ist es ja nur ein fluffiger Rührkuchenteig. Aber den kann man genausogut verwenden und wir wollen das mal nicht so eng sehen, oder?

  • 220g Zucker
  • 330g Mehl (Type 405)
  • 6 gestr. TL Backpulver
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen (wer will)
  • 1 -2 Msp. Kurkuma (nur für die Farbe!)
  • 375ml (3/8l) Sprudel
  • 45ml geschmacksneutrales Öl (z.B. Sonnenblumenöl)

Zuerst den Backofen vorheizen. Denn die Zubereitung des Teigs dauert nur ca. 5 Minuten und der Teig schnell verarbeitet werden, damit die Kohlensäure nicht zu sehr entweichen kann.
Alle trockenen Zutaten gut miteinander vermischen, das Spudelwasser zugeben und kurz mit dem Handmixer verrühren. Danach das Öl unterrühren bis sich ein glatter Teig gebildet hat. Den Teig nicht lange rühren und stehen lassen und sofort in die mit Backpapier ausgelegte Form geben (oder Boden der Form fetten). Bei 180°C Umluft im vorgeheizten Ofen 45 Minuten backen (Stäbchenprobe!).

Damit die Lockerheit gebende Kohlensäure nicht zu sehr entweicht, sollte die Masse nur kurz verrührt werden.

Damit die Lockerheit gebende Kohlensäure nicht zu sehr entweicht, sollte die Masse nur kurz verrührt und schnell weiterverarbeitet werden.

Nach dem Backen sofort mit einem Messer vom Rand lösen, aus der Form nehmen, auf ein Gitter stürzen und abkühlen lassen. Veganer Bisquitboden gebacken

Und hier noch der Blick auf die Unterseite.

Und hier noch der Blick auf die Unterseite.

Sobald er abgekühlt ist, kann man ihn in zwei Platten von ca. 2,5cm Dicke schneiden und nach Belieben oder Rezept weiterverarbeiten.

Den "Hubbel" in der Mitte habe ich abgeschnitten. Wer ihn vermeiden will, kann den Rand der Form kühlen. Wie das geht sieht man hier.

Den „Hubbel“ in der Mitte habe ich abgeschnitten. Wer ihn vermeiden will, kann den Rand der Form kühlen. Wie das geht sieht man hier.

Aufgeklappt erhält man zwei etwa 2,5cm hohe Tortenbodenplatten.

Aufgeklappt erhält man zwei etwa 2,5cm hohe Tortenbodenplatten.

Fluffig ist er, aber deutlich schwerer und feuchter als ein Bisquit.

Fluffig ist er, aber feuchter und deshalb auch deutlich schwerer und als ein Bisquit.

Nach den Weihnachtsfeiertagen werde ich euch noch ein Foto vom fertigen Kuchen einstellen. Soviel sei schon mal verraten: Marzipan und Schokocreme… Er wird zwar nicht vegan, das konnte ich meiner Mutter nun wirklich nicht antun, aber ich finde es total süß, dass sie sich solche Gedanken macht. Immerhin hat sie ja schon vegane Plätzchen für mich gemacht. Es wird, es wird…. 😉

Die Menge reicht auch für eine Obstkuchenform zur Herstellung belegter Obstkuchen. Die Backzeit beträgt hier aber nur 30 Minuten.

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2 Gedanken zu „Veganer Bisquitboden für kleine Torten (20cm) oder Obstkuchenform (28cm)

  1. Das ist ja echt lieb von Deine Mutter! 🙂 Solche Taten sagen doch alles, oder?
    Kurkuma…. wir nutzen dieses Gewürz auch viel in unserer Küche, manchmal wegen der Farbe, immer wegen seiner Heilwirkung. Ein sehr wertvolles Gewürz…
    LG
    AnDi

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